9 zum Ersten, 10 zum Zweiten, 11 zum Dritten

  • Professor Franz Berhard Weißhaar erläutert die Besonderheiten in der von ihm restaurierten Barockkirche St. Martin in Jengen.
  • Recht kalt war das Wetter, doch davon ließen sich die Ausflügler nicht beeindrucken.
  • Und so standen die Fördervereinsmitglieder warm eingepackt und gut gelaunt an der Singeoldquelle in Waal.
  • Ferdinand Reithmeyr dankt dem Organisten für seine Darbietung in der Kirche in Waal.

Nein, es war keine Versteigerung und schon gar kein Ausverkauf, auch keine Verrücktheit oder touristische Hetze, sondern eine rundum gelungene Sache: der Ausflug des Fördervereins mit dem Besuch von knapp einem Dutzend Sakralbauten in der Gegend südlich von Landsberg am 16. April.
Am Vortag des Gute-Hirten-Sonntags, der einige dieser Barockjuwelen wegen der tags darauf stattfindenden Erstkommunionfeiern noch festlicher erscheinen ließ, genossen es die gut dreißig kunst- und gemeinschaftsbeflissenen Lämmer, sich von ihren Hirten  Franz Bernhard Weißhaar und Ferdinand Reithmeyr durch die in dieser Gegend erstaunlich dicht gelegenen (Augen-)Weiden sakraler Bau- und Ausstattungskunst führen zu lassen.

Das Kunstprogramm:  St. Martin in Jengen  –  St. Felizitas in Weinhausen  –  St. Vitus in Veicht  –  St. Michael in Stockheim  –  St. Martin in Schlingen  –  St. Anna und St. Nikolaus in Waal  –  Mariä Schmerzen und Stockkapelle in bzw. bei Waalhaupten; dazu noch einiges „am Wege“.

Dass das Ganze nicht zu viel wurde, sondern einen in sich stimmigen, geschlossenen Charakter hatte, lag natürlich an der Auswahl der Objekte: Fast jedes hatte einen „persönlichen Bezug“ zu St. Stephan, seien es nun, wie z. B. in Weinhausen, Schülerarbeiten aus dem Werkunterricht Weißhaars der 60er-Jahre oder ein ehemaliger Besitz des Adeligen Damenstifts St. Stephan (Stock-Kapelle).

Kurz: Das liebevoll sich um uns rankende Detail- und Hintergrundwissen unseres Hirten Professor Weißhaar, der uns gewissermaßen auf den Schultern bzw. Flügeln seines unerschöpflichen Gedächtnisses durch die mit ihm verwachsenen Räume und ihre Geschichte und alle Gestaltungsdetails trug, dazu die humorvoll-markigen mahnenden Sprüche unseres exzellenten Organisators Dr. Reithmeyr in der stets zusammen- und zielführenden Rolle des Hirtenhundes machten diesen Ausflug des Fördervereins zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dank allen, die dazu beigetragen haben!