„Ambrosia“ – das Schülerbier

  • Der erste Schritt jedes Brauvorgangs ist immer das Maischen.
  • Auch Theorie ist wichtig für einen guten Braumeister.
  • Die Ausmaße der Maischbottiche im Brauhaus Riegele sind sehr imposant.
  • Das Läutern muss mit der nötigen Langsamkeit und Ruhe erfolgen.
  • Das sorgfältige Reinigen der Gerätschaften ist eine wichtige Aufgabe jedes Brauers.
  • In diesen Stahltanks lagert „Ambrosia“ derzeit, bevor es an einen kühleren Ort verbracht wird.

Hopfen und Malz – Gott erhalt’s! Am Samstag, den 02.04.2016 besuchten wir im Rahmen des P-Seminars „Konzeption einer Biermarke“ das Brauhaus Riegele. Nachdem wir von diesem um 7.30 Uhr mit einem Frühstück herzlich begrüßt wurden, erklärte uns der Braumeister Herr Schönauer Schritt für Schritt anschaulich den Brauvorgang, wobei wir aktiv „mitmischen“ durften und dabei zusätzlich Wissen über die chemischen Vorgänge vermittelt bekamen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, unser „Gemisch“ in verschiedenen Stadien wie dem Maischen oder Läutern zu testen. Wir brauten in einem Nebenraum der Brauerei.

Während der Wartezeiten zwischen den einzelnen Aktionen wurden wir durch die verschiedenen Bereiche der Brauerei geführt und bekamen einen Einblick in die professionelle Herstellung des Riegele-Biers. Hierbei war der Umfang der Gerätschaften und Apparaturen, wie z. B. die riesigen Maischkessel oder Lagertanks, sehr beeindruckend. Abschließend wurden die 100 Liter „Ambrosia“-Bier zur Gärung in ein Metallfass gepumpt. Nun wird es noch einige Wochen gelagert, bis es in Flaschen abgefüllt werden kann.

Durch die interessante und vielseitige Gestaltung des Braukurses an diesem Tag nahm jeder einzelne ganz persönliche Eindrücke und informative Einblicke rund um das Bierbrauen mit. Zu trinken gibt es das Bier jedoch erst in einige Wochen bei einer Ausstellungseröffnung anläßlich des 500. Jahrestages des Reinheitsgebots.