Begegnung mit den Kindern der Welt – und mit Bischof Schick

  • Bischof Schick begrüßt uns erfreut und bestellt Grüße an die Mönche von St. Stephan.
  • Wir wurden erwartet.
  • Herr Ziegler von „missio“ erklärt uns, was zu entdecken ist.
  • Wir fangen Fische wie in Papua-Neuguinea.
  • Ein Altar mit Schlange und einem sitzenden Mann im Inneren: was kann das bedeuten?
  • Wo liegen denn die Länder, mit denen wir uns näher beschäftigen?
  • Am meisten fasziniert uns die afrikanische Christusdarstellung in der Kapelle.
  • Wir sind fasziniert von indischem Schmuck.
  • Das Bindi, der rote Punkt, den indische Frauen tragen, regt zu interessanten Versuchen an.

Nachdem wir uns im Religionsunterricht ausführlich mit dem Leben von Kindern in der Einen Welt beschäftigt hatten, sollten vor Ort die Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien in Afrika, Indien und Ozeanien auf vielfältige Weise erfahrbar gemacht werden – und dabei gab es Überraschendes für uns, die Klasse 6b, im Münchner Haus der Weltkirche von „missio“ zu entdecken.

Gleich zu Beginn zeigte sich beim „Spiel der globalen Begrüßungsformen“, dass wir schnell irritiert sind, wenn der andere uns nicht mit dem gewohnten Handschlag empfängt, sondern seiner Tradition gemäß mit Schweigen, Auflegen der Hand auf den Kopf oder einer tiefen Verbeugung. So ist auch im Zusammenleben mit fremden Kulturen Toleranz und Verständnis gefordert.

Im großen Ausstellungsraum konnten wir selbständig auf Entdeckungstour gehen und dabei eine afrikanische Hütte aus Tansania erkunden, ausprobieren, auf welch anstrengende Weise die Fischer von Papua-Neuguinea ihren Lebensunterhalt verdienen müssen oder nachvollziehen, wie Kinder in Indien leben. Es wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung einer Hilfsorganisation wie „missio“ ist, z. B. um Brunnen für sauberes Trinkwasser zu bauen oder Schulen zu errichten, damit die Kinder später der Armut entfliehen können.

„Überraschungsbesuch“ vom Bamberger Bischof

Zu unserer Überraschung begrüßte uns auch der Bamberger Erzbischof Schick, der im Auftrag der Bischofskonferenz für die Weltkirche zuständig ist, und erkundigte sich nach unserer Schule und unserem Programm.

Dann ging es in die Kapelle, in der Künstler aus Malawi in beeindruckender Weise ihre afrikanische Sicht von Jesus und der christlichen Botschaft umgesetzt haben. Mit Arbeitsblättern versuchten wir die Schnitzereien zu entschlüsseln und präsentierten unsere Überlegungen, die Herr Ziegler noch vertiefte. Dieser hat vor einigen Jahren selbst bei uns in St. Stephan die Ausbildung zum Gymnasiallehrer gemacht und freute sich über die Begegnung mit uns.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Trommeln auf original afrikanischen Instrumenten, mit dem unser Aufenthalt rhythmisch perfekt ausklang.