Bild des Monats: Orientalische Reisepostkarten

  • Ich fliege über die Stadt. | Es ist so wunderbar schön. | Der Wind weht mir ins Gesicht. | Ich fühle mich so leicht an wie eine Feder | und fliege so schnell wie noch nie. | Die Sonne scheint so warm im kalten Nachthimmel. (Justine)
  • Am Abend flog ich über Byzanz, die schönste Stadt des Orients, und der warme, aber doch kühle Wind wehte mir ins Gesicht. Es war so wunderbar wie jedes Mal, während ich auf dem Teppich flog, derweil die heiße Sonne unterging und alles in unglaubliche Farben tauchte. Später saß ich dann mit meinen Freunden Lukania, Johannia und Julien am Tisch des Palastes ... – Ich, der Sultan Maurizania. (Moritz)
  • Ein schöner Abend – Ich spielte mit meiner Freundin auf unserem Teppich Fangen. | Wir legten uns auf den Rücken und schauten in den Abendrothimmel. | Als wir uns vorstellten, dass wir in einer orientalischen Stadt wohnen, schliefen wir ein. | Es ist wunderschön über so eine schöne Stadt zu fliegen. (Lilly)

Im Rahmen der Farbenlehre – erarbeitet mit Johannes Ittens (1888-1967) Farbkreis und Farbkontrastlehre – malten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c im Kalt-Warm-Kontrast Bilder einer orientalischen Stadt. In warmen Farben wurde der Sonnenuntergang gehalten, den Kontrast dazu bildete die Stadt in Blautönen mit ihren unterschiedlichen Palästen.

Bevor die jungen Künstler mit Deckfarben ihr Bild malten, verkleideten sie sich, und ließen sich auf einem „fliegenden Teppich“ fotografieren. So konnten sie auch leibhaftig in eine andere Kultur und Zeit schlüpfen.

Nachdem die „traumhaften“ Bilder fertig waren, wurden auch diese abfotografiert und digital nachbearbeitet. Zum Schluss montierten sich die Fünftklässler, auf fröhlicher Fahrt mit dem fliegenden Teppich, mit einem Bildbearbeitungsprogramm in den kontrastreichen Himmel ihrer selbstgestalteten Bildlandschaft.

Die Fotomontage wurde als Postkarte ausgedruckt. Für die Rückseite schrieben die Schülerinnen und Schüler Gedanken, kleine Texte und Gedichte. – Gute Reise!