Von Boarisch bis John Lennon: Saxophonmatinee

  • Klarinettentrio mit Carolin Rosa, Anouk David und Fabian Zahn: Sie boten ein Trio von Jacques-Jules Bouffil (1783-1868).
  • Milena Herrmann, Aidan Kolland, David Kraus, Fiona Preis und Georg Schaller brachten vier Stücke des US-Amerikaners Harold Walters (1918-1984) und zeigten seine unglaublich vielfältige Kompositionstätigkeit.
  • Milena Herrmann, Camillo Seitzmeier, Annika Peters und David Schwarz präsentierten in ihrem Quartett bunte Stücke vom „Pink Panther“ über „Jamaica Farewell“ bis zu John Lennons Hit „When I’m 64“.
  • Lena Schuster, Jakob Kade und Raphael Schuster spielten als Klarinettentrio einen Boarischen, einen Walzer und einen Schottischen.
  • Chiara David, Paulina Schwarz und Blanca Hoffmann: Im Saxophontrio gab’s Tango, Polka und Bolero.
  • Davin Kwon spielte – als Nachwuchskünstler – Stücke des Franzosen Robert Planel (1908-1994).
  • Impression im Kleinen Goldenen Saal: Die Ruhe vor dem Saxophon-Sturm der Nuszbaum-Schülerinnen und -Schüler.

90 Minuten mit Klarinetten- und Saxophon-Ensembles waren bei der ersten Sonntagsmatinee der Bläserklasse von Willi Nuszbaum im Kleinen Goldenen Saal versprochen – und wurden sehr, sehr gut eingelöst. Das vielfältige Programm präsentierte den Facettenreichtum der beiden Instrumente und führte vom Klarinettentrio im Oberland (Lena im Dirndl!) mit Boarischem, Schottischem und Walzer über französische Kompositionen des 19. Jahrhunderts bis ins Zentrum des amerikanischen Sounds mit Filmmusik und Popstars. Namen wie Scott Joplin („The Entertainer“) oder Henry Mancini („The Pink Panther“) bewiesen schon im Programm: Swing und Jazz, aber auch Tanzmusik und Südamerikanisches (Tango), Ragtime und Filmmusik sind die „Kernkompetenz“ jedes Saxophonisten.

Trio, Quartett und Quintett in unterschiedlichen Ausprägungen und aus allen Altersklassen des Gymnasiums bei St. Stephan – bis zur Abiturientin Milena, die sich auch nach ihrer Entlassung noch nicht aus ihren Ensembles verabschieden wollte – zeigten, wie Willi Nuszbaum seine Schülerinnen und Schüler das ganze Jahr über nicht nur im Individualunterricht, sondern insbesondere im Ensemblespiel zu Erfolg, Freude und begeistertem Miteinander anleitet.

Ein angetanes Publikum dankte mit warmem Applaus und schenkte den Jugendlichen einen „runden“ Abschluss ihres Instrumentaljahres.

  • Alle Aktiven der sonntäglichen Konzertmatinee im Gruppenbild mit ihrem „Spiritus rector“ Willi Nuszbaum (rechts)
  • Überraschende Impression im Aufbruch: Der Griff nach den Noten in überzeugender Harmonie.