Bye bye Bangalore: Das ultimative Interview

  • Danish und Aakash im Interview mit Max und Rebekka: Der Sender der Christ University in Bangalore hat die interkulturelle Begegnung produziert und ins Netz gestellt.

Augsburg (Deutschland) – Bangalore (Indien) war die vergangenen sechs Jahre eine feste Achse zwischen St. Stephan und dem Christ PU College. Mit dem Auslauf des Austauschvertrages ging das Programm im Juli 2017 zu Ende. Die letzte Fahrt auf den Subkontinent brachte nochmals eine Fülle an Eindrücken und Erfahrungen, unter anderem ein Interview in den Studios der Christ PU University, bei dem sich Aakash und Danush mit Rebekka und Max unterhielten: Da ging es um Geschmacksvorlieben beim Essen, Verkehr und Mentalitäten, aber auch um die Sprache und die Religion: Ein echter interkultureller Gedankenaustausch im Schnelldurchlauf.

Fahrteneindrücke und Reflexionen

In einem sehr lesenswerten Artikel hat Paul Nusser seine Fahrteneindrücke zusammengefasst und reflektiert. Sehr lesenswert!

  • Die Schüler des Christ PU College hießen ihre deutschen Austauschpartner sogar namentlich willkommen.
  • Qualität will auch in Indien geprüft sein: Selbstverständlich gibt es – wir trauten unseren Augen kaum – auch hier den TÜV SÜD.
  • Beeindruckender Blick auf die Fassade der indischen Partnerschule
  • Wo bei uns Hühner und Schweine gezüchtet werden, treffen wir auf St. Mary’s Farm unter anderem einen Emu, der hier seinen Lebensabend verbringt.
  • Ziemlich professionell wirken Tristan und Herr Müller im Nachrichtenstusdio des Survana News Network.
  • Eine wackelige Angelegenheit ist der Ritt auf einem der Elephanten beim Mysore Palast.
  • Für uns relativ gesehen reiche und verwöhnte Deutsche eine ganz eigene Erfahrung ist es, bei der Armenspeisung vom ASWAS-Projekt das Essen auszugeben. Die Austauschteilnehmer finanzierten mit ihren Spenden an zwei Tagen eine warme Mahlzeit für ca. 400 Bedürftige.
  • Eine Einführung in die kulturellen Traditionen und Gebräuche in Janapada Loka
  • Kunst Indian Style
  • Ein Tempelmitarbeiter gibt einer Teilnehmerin des Austauschs ein Bindi als Segenszeichen.
  • Gruppenbild vor dem Eingang der Schule

Die ersten Tage

Nach einer langen und sehr anstrengenden Reise über Augsburg, Frankfurt und Dubai kamen wir nach ziemlich genau 24 Stunden in Bangalore an. Die Freude war riesig, als wir unsere indischen Freunde wieder sahen und deren Familien kennenlernten. Schon auf der Fahrt zu den Familien nach Hause waren einige Unterschiede im Vergleich zu Deutschland zu erkennen: Chaotischer Verkehr, herumlaufende Kühe und sehr viel Müll am Straßenrand. Daheim angekommen lernten wir alle die indische Küche kennen, was ein unvergessliches Erlebnis war.

Am verlängerten Wochenende hatten wir mit unseren indischen Freunden Spaß beim Kart fahren, Klettern oder Paintball spielen in einem „Play-Park“ und in einem Freizeitpark. Dort wurden uns viele Achterbahnen und ein riesiger Wasserpark geboten, welche „natürlich“ vom indischen TÜV zugelassen waren…

In der Schule

Nach teilweise mehrstündiger Anfahrt, wobei die riesigen Ausmaße von Bangalore deutlich wurden, trafen wir morgens im Christ PU College ein. An unserem ersten Schultag feierten wir den Namenstag des Direktors der Schule und danach die sehr aufwendig gestaltete Willkommenszeremonie. Wir waren alle sehr beeindruckt von dem riesigen Gelände des Schulcampus, zu welchem eigene Plantagen, ein sehr großen Park und zwei Fakultäten der Uni Bangalore gehören. Dazu kommt der Sportplatz mit Fußballfeld, Basketballplätzen, Laufbahnen, Hockeyfeldern, Hindernissparcours und vielen mehr. Beim College-Marathon mussten die Inder (und auch Herr Müller!) den riesigen Campus umrunden.

Leben in Indien

Die Mensen von Universität und Schule werden zum größten Teil von St. Mary‘s Farm mit frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Eiern und Gewürzen beliefert. Schon alleine zwischen all den fremdartigen Tieren und Pflanzen zu stehen …
  • Zeit zur Ruhe zu kommen: Meditation in der Natur während der Tage im lauten Bangalore