Glasfaser hat St. Stephan erreicht

  • Baumaschinen vor der Schule zeigen an: Hier wird im Untergrund gearbeitet.
  • Unscheinbar verläuft der Zugang des Glasfaseranschlusses vom Hauptstrang aus im Untergrund der Stephansgasse.

Glasfaser schafft im Bereich Kommunikation neue Dimensionen: Selbst größte Daten- und Informationsmengen werden im wahrsten Sinn des Wortes „in Lichtgeschwindigkeit“ verschickt. Mit der Modernisierung des schulischen Datennetzwerkes hat die Stadt Augsburg am Gymnasium bei St. Stephan eine große Innovationsmaßnahme gestartet, die uns die kommenden 12 Monate in Atem halten wird.

Schritt für Schritt wird das gesamte Haus vernetzt und die bisherige Netzstruktur auf den aktuellsten technischen Stand gebracht. In über 20 detaillierten Bauphasen soll von Mai 2017 bis Mai 2018 dieses große Projekt gelingen. Damit jeder Bauabschnitt nach der Um- und Nachrüstung ans neue Netz angeschlossen werden kann, muss nun in einer ersten Bauphase die Grundstruktur mit Serverschränken und Verteilerkästen aufgebaut werden – und eben mit dem Glasfaseranschluss.

Seit wenigen Tagen ist das Glasfaserkabel mit seinen zwölf Fasern im Schulhaus angekommen und wird nun zunächst zu einem zentralen Verteilerschrank geführt. Ab Mitte Mai wird diese Basisstruktur entstehen. Im Anschluss wird dann vom Keller bis zum Dach, im Hauptgebäude wie im Neubau jeder Raum neu vernetzt und mit entsprechenden Anschlüssen ausgestattet.

Parallel dazu achten wir darauf, die letzten Beamer-Lücken in Unterrichtszimmern zu schließen und die Ausstattung der Unterrichtsräume mit der Dokumentenkamera voranzutreiben: Ein ambitioniertes Unterfangen angesichts der schmalen Investitionsspielräume, bei dem auch der Förderverein unseres Gymnasiums einen erheblichen finanziellen Beitrag leistet. Das Kabel jedenfalls hat in den Osterferien seinen Weg durch die Mauern der Schule gefunden, pünktlich zum Ferienende konnten alle Baugruben wieder verschlossen werden.