Glasfaseranschluss: Erste Zwischenbilanz

  • Die Decken des Neubaues bestehen aus eingehängten Aluminium-Lamellen: Mancher Neuzuschnitt war nach dem Umbau notwendig.
  • Stück für Stück geht die Arbeit voran – außerhalb der Unterrichtszeit noch ein bisschen schneller.
  • Kabelstränge oberhalb der bereits bestückten Serverschränke zeigen an, was hier alles zusammenläuft …
  • … und so sieht die Hauptachse durch eine Raumfolge von Unterrrichtszimmern aus.

Vlado Durkovic schnauft durch: Am zweiten Adventswochenende hatte der Trockenbauer mit seinem Team das Ziel, im Neubau des Gymnasiums bei St. Stephan in allen Unterrichtsbereichen die geöffneten Abhäng-Decken zu schließen. Denn für die Ertüchtigung des Netzwerkes und den damit verbundenen Anschluss der Schule ans Glasfasernetz standen in den vergangenen Wochen die Decken im gesamten Kursraumbereich offen. Nun ist es fast geschafft: Ohne eine – weitere – Unterrichtsstörung brachte der Samstag das erhoffte Ziel, die Räume nehmen ihr gewohntes Aussehen und ihre vertraute Akustik wieder an.

Auch Andreas Stanke, Baubetreuer der baubegleitenden Planungsfirma, hat schon durchgeschnauft: Denn die Einbauten großer Kabeltrassen, neuer Audiotechnik und anzupassender Beamerstrukturen bei laufendem Schulbetrieb verlangen den Installateuren viel Aufmerksamkeit ab. Ohne Bohrungen geht es nicht! Und nur „fast immer“ sind die notwendigen Informationen zum störungsfreien Unterrichts- und Prüfungsbetrieb rechtzeitig bei allen Beteiligten angekommen.

In der schrittweise entstehenden Technikzentrale, in der alle Kabelwege in Serverschränken zusammenfinden und ins Netz „gepatcht“ werden, ist ebenfalls viel passiert: Eine immense neue Folge von Servern wurde eingebaut, alte Verbindungen wurden gekappt, Dosennutzungen angepasst und neue, schnelle Datenwege mit vierfacher Datenleistung aufgeschaltet. Nun müssen in den Kursräumen noch letzte Anpassungen stattfinden: Dosen, Manschetten, Einhängungen, Überprüfungen …

Im Januar ist die Bauabnahme für den fertiggestellten ersten Bauabschnitt (Neubau) schon eingeplant. Somit kann Schritt für Schritt ab dem neuen Jahr auch die Nutzung durch die Lehrer „aufgeschaltet“ werden: Schnelles Internet, Dokumentenkameras und Beamerprojektion in jedem Raum, Verknüpfung von Bild, Video und Audio.

Im Hauptgebäude stehen noch gute sechs Monate bevor, bis die Baumaßnahme, in die die Stadt Augsburg eine sechsstellige Summe steckt, abgeschlossen ist. Noch bleibt es also spannend.

  • „Netzwerke“ bestehen aus Leitungen, die derzeit in rauen Mengen im ganzen Schulhaus verbaut werden.