Höchst konzentriert und auf höchstem Niveau konzertiert

  • Bis auf den letzten Platz besetzt war der Probenraum für das Große Orchester in Memhölz, wo in den letzten Tagen des Schuljahres im Rahmen der Projekttage intensiv gearbeitet und musiziert wurde.
  • Ruhe und Abgeschiedenheit in den Allgäuer Bergen schaffen einen guten äußeren Rahmen zum konzentrierten Arbeiten und Proben.
  • Zurück in Augsburg: Abschlussprobe für die Serenade im Kleinen Goldenen Saal. Hier probt das Nachwuchsorchester „Sinfonietta“ mit Anna Werner, die das Ensemble in diesem Jahr begleitete.

„Begabungen entfalten und Fähigkeiten entwickeln“, so ist es in unserem Schulprofil verankert. Genau das durften diese Woche Mitglieder unserer Schulgemeinschaft in mehreren musischen Ensembles im wunderschönen, ruhigen Schönstatt in hochintegrativer Gemeinschaft jahrgangsstufenübergreifend aus- und erleben.

Das Musizieren fand in konzentrierter Atmosphäre quasi unter den wachsamen Augen von Pater Josef Kentenich statt, der einst die Schönstatt-Bewegung gründete und durch seine einprägsamen Spiritualität, welche die Räume im Allgäu immer noch durchflutet, alle Gäste beständig zur inneren Ruhe führt.

Im Ganzen probten über die Tage drei unserer Ensembles: Das Große Orchester, das Nachwuchsorchester „Sinfonietta“ – auch bereits in sinfonischer Besetzung und unter Leitung des Gastes Anna Werner – und das sinfonische Bläserorchester unseres traditionell stark musisch orientierten Gymnasiums.

Nicht Weniges hatte man sich vorgenommen. Auf dem Programm des Großen Orchesters unter der gewohnt höchst kompetenten Leitung von Dr. Ulrich Graba standen u. a. Alexander Porfirjewitsch Borodins anspruchsvolle zweite Symphonie und die symphonische Dichtung „Kikimora“ des russischen Komponisten Anatoli Liadov. Die Stoffgrundlage dieser Komposition schlägt einen Bogen zwischen Religionsgeschichte, Literatur und Musik, wobei man manchmal während des Hörens den Poltergeist des interdisziplinären Werkes leibhaftig vor sich wähnte.

  • Der musikalische Nachwuchs der „Sinfonietta“ kann sich hören lassen: Es gab kleine Bach-Stücke und eine fünfteilige Komposition „The Hobbit: An Unexpected Journey“.
  • Unter neuer Leitung mit Anna Werner musizieren die Nachwuchsmusiker der „Sinfonietta“ mit vollem Engagement …
  • … und nehmen mit freudig-überraschten Gesichtern den Applaus entgegen.
  • Ferdinand Brandl trat bei der Serenade als Solist mit der Trompete auf: Ein Andante aus dem Konzert Es-Dur von Joseph Haydn.
  • Mit einem gesanglichen Solobeitrag trat Maiken Traumüller vor das Serenaden-Publikum: Musettas Walzerlied aus „La Boheme“ von Giacomo Puccini.
  • Hannah Hübner spielte bei ihrem Solokonzert mit der Geige den 1. Satz aus Eduard Lalos „Symphonie espagnole“.
  • Detailstudie aus dem Horn-Register: Konzentriertes Spiel während der Borodin-Symphonie

Am Mittwoch, den 26. Juli, konnten zum Abschluss die Früchte der Arbeit im gut besuchten Kleinen Goldenen Saal geerntet werden – die Serenade war, angefangen mit dem Auftritt von „Sinfonietta“, Liadovs „Kikimora“, drei Solokonzerten bis hin zu Borodins zweiter Sinfonie, ein voller Erfolg.