In Griechisch auf Bundesebene ausgetestet

  • Eine große Gruppe aus den 10. Klassen hatte heuer erstmals am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Griechisch teilgenommen: Schulleiter Bernhard Stegmann konnte jetzt an alle Teilnehmer Urkunden übergeben (im Bild durch drei Zertifikate symbolisiert).

„Solo“ nennt sich die Wettbewerbsform im Bundeswettbewerb Fremdsprachen, in der ein gutes Dutzend „Solisten“ aus den 10. Klassen im Fach Griechisch heuer antrat. Da war an einem Vormittag im Januar in 150 Minuten ein sportliches Programm aus vier Teilen zu bewältigen. Alle Aufgabenformen waren durchgehend dem diesjährigen Griechisch-Thema gewidmet: „Liebe und Leidenschaft in der Mythologie“.

a) Übersetzung
Übertrage einen griechischen Textes mit einigen Vokabelhilfen ins Deutsche.
b) Vom Wort zum Text
Schließe in einem Text bestehenden Lücken.
c) Hörverstehen
Du hörst einen griechischen Text: Löse anschließend zehn Ankreuzfragen (aus jeweils vier möglichen Antworten).
d) Pragmata kai logoi
Beantworte Fragen zu Strukturen der griechischen Sprache (Grammatik und Stilistik) und zum Weiterleben des Griechischen in modernen Sprachen.
Zeige bei Bildern, Graphiken und vielfältigen „Inszenierungen“ dein Wissen auf Gebieten wie Geschichte, Geographie, Archäologie, Mythologie, Kultur und Alltagsleben der Antike.

Schon bei der Zulassung zur Teilnahme war ein ungewöhnliche Herausforderung zu knacken: Ein Vorlesetext – neun Zeilen aus Longins griechischem Liebesroman „Daphnis und Chloë“ – waren fehlerfrei einzusprechen und vortragstechnischen auszugestalten.

Nach der Auswertungsphase konnte Schulleiter Bernhard Stegmann im Beisein von Griechisch-Fachbetreuerin Anja Reichelt an alle zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer Urkunden übergeben. In einem Prozentstufenverfahren wurden „herausragende“, „sehr gute“ und „gute“ Erfolge gewürdigt. Alle Teilnehmer konnten in diesen starken Rangstufen landen.

Lob gab es dafür, dass alle Teilnehmer bereit waren, „zusätzlich zum ohnehin sportlichen Schulalltag noch weitere anspruchsvolle und vorbereitungsintensive Aufgaben zu übernehmen“ – so äußerte sich Sabine Lenz, die bayerische Landesbeauftragte des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, in ihrem Begleitschreiben. Der Reiz des Wettbewerbs ist immens: Denn die ungewöhnlichen Prüfungsformen, die auch ins Allgemeinwissen und Anwendungskönnen hineinragen, eröffnen einen frischen Blick auf den schulischen Fremdsprachenalltag. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!