Intensiv – innovativ – individuell – Projekttage 2017

  • Fein modelliert und vorsichtig abgenommen wird die Gipsmaske ...
  • ... und anschließend bemalt, mit Perlen und Glitzergel sowie Federn verziert.
  • Kreatives Chaos und geschäftiges Arbeiten herrscht bei den Graffiti-Sprayern.
  • Schritt für Schritt entsteht hier gerade die Vorlage für eine Schablone.
  • Nicht nur ein Spiel für alte Männer oder Grantler – hier lernten die Schüler in einem Workshop, dass Schafkopf durchaus ein taktisches Spiel mit Raffinessen sein kann.
  • „Kreativ gegen extrem“ hieß es in diesem Workshop, in dem die Schülerinnen und Schüler Jutetaschen und Buttons mit Slogans und selbst entworfenen Bildern gegen Rechtsextremismus gestalteten. Der Hit unter den Buttons: „Unitatoes“
  • Diese süßen Köstlichkeiten im Glas wurden im „Smoothie“-Workshop kreiert und liebevoll dekoriert.
  • Frozen Smoothie – auch mit allerhand verschiedenen Darreichungsformen (v.a. für den Sommer) wurde experiementiert.
  • Konzentriertes Arbeiten mit Ölfarbe und Pinsel im Workshop „Ölmalerei“
  • Kleine Leinwände wurden mit kleinen Objekten in filigraner Technik bemalt.
  • Einen kleinen Computer, mit dem man verschiedene Handgriffe ausführen kann, haben die Schüler im Workshop Arduino programmiert.
  • Lernen fürs Leben – kochen und sich mit gesunder Ernährung auseinandersetzen, das taten die Schülerinnen und Schüler in der nahen Klosterküche von St. Stephan.

Auflösungstendenzen der gewohnten Ordnung im gesamten Schulhaus: Offene Türen, Schülerinnen und Schüler, die scheinbar ziellos durch die Gänge laufen, auf dem Boden hocken und sich über ihre Laptops beugen, ein Plastikschaff mit schmutzigem Geschirr tragen, mit Spraydosen hantieren oder mit Becherlupen auf den Biologiesaal zusteuern. Was zunächst wie völliges Chaos wirkt, fügt sich bei genauerem Hinsehen in ein buntes, lebendiges Bild unseres Schullebens. Denn im Rahmen der Projekttage wurde auch dieses Jahr wieder in verschiedensten Workshops gearbeitet. Man konnte sich kundig machen, wie gesunde Smoothie-Rezepte aussehen und diese gleich selbst ausprobieren, aber auch erste Erfahrungen beim Kochen einer ganzen Mahlzeit in der Klosterküche von St. Stephan oder bei der Fotografie und Bildbearbeitung sammeln. Daneben wurde programmiert, venezianische Masken aus Gips reich mit Federn, Perlen und Pailletten verziert sowie Jutetaschen, Kühlschrankmagneten oder Buttons mit kreativen Sprüchen gegen Rechtsextremismus beschriftet.

Bewährte Projekte in der Unterstufe

  • Tontafeln mit eingeritzter Schrift gibt es schon seit Jahrtausenden – hier haben die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Exemplare kreiert.
  • Hoffnung ist immer eine gute Sache – hier schön umgesetzt in einem Bildgedicht in einem Schriftworkshop.
  • Piktogramme machen unser Leben einfacher, aber seit wann gibt es diese kleinen Bildelemente? Damit beschäftigten sich die 7.Klässler in den verschiedenen Schriftworkshops.
  • Die Ornamente im Goldenen Saal beinhalten verschiedene gestalterische Elemente ...
  • ... welche die Siebtklässler vor Ort genau betrachteten ...
  • ... so genau wie möglich abzeichneten.
  • Die Ergebnisse ihrer Wasseranalysen stellen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe den anderen Gruppen vor ...
  • ... und halten sie in ihrem schön gestalteten Projektheft fest.

Sich einmal selbst auf die Spuren der Pilger begeben und gemeinsam ein Stück des Jakobsweges gehen, das ist das Herzstück des Projekts für die 5. Jahrgangsstufe, wobei sich die Kinder noch einmal ganz anders als Gemeinschaft erleben und kennenlernen können. Wasser als Lebenselexier steht im Zentrum des Projekts für die 6. Jahrgangsstufe. Aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Perspektiven wie Biologie, Chemie oder Physik beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mit diesem Element, sie nehmen Wasserproben aus verschiedenen Gewässern im Umfeld der Schule, die untersucht, ausgewertet und anschließend verglichen werden. Das dritte prägende Thema ist die Schrift, die sich über viele Jahrhunderte entwickelt hat. Angeboten wurden Kalligraphie-Workshops, Bildgedichte wurden verfasst und gezeichnet, aber auch Piktogramme gedeutet und analysiert.

Sportlich, sportlich und ordentlich

  • Im Workshop „Kampfkunst“ erfolgte zuerst die theoretische Unterweisung ...
  • ... dann die Praxis, wie man einen Angreifer gekonnt auf die Matte legt.
  • Der Regen zwang die Nachwuchsgolfer immer wieder zu Unterbrechungen, doch der Schwung sieht schon ganz ordentlich aus.
  • Ultimate Frisbee hieß es für diese Schülergruppe, die sich mit dieser Trendsportart näher beschäftigte.
  • Spaß muss sein – lustig ging es bei den Helfern in der lernmittelfreien Bücherei zu, die am Schuljahresende ihren Großeinsatz haben.
  • Alles muss raus – im Musiksaal halfen Schülerinnen und Schüler beim großen „Rama Dama“.

Natürlich durfte auch der Sport nicht zu kurz kommen. Man konnte wählen zwischen asiatischer Kampfkunst, Ultimate Frisbee, Fußball oder Klettern. Wem das zu „normal“ erschien, betätigte sich auf dem Green und lernte, wie man mit Golfball und Golfschläger umgeht. Nass von oben und unten wurden die Kanufahrer in diesem Jahr, die sich mutig in die Fluten des Eiskanals stürzten. Ein Hiphop-Workshop sowie ein organisiertes Schafkopfturnier (das wahrscheinlich nur bedingt körperlich anstrengende war) wurden durchgeführt und eröffneten den Schülerinnen und Schülern neue Einsichten ins Bluffen, strategische Denken und ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten beim Tanz.

Auch wenn die Geschäftigkeit an diesen im ganzen Haus nicht gerade geordnet aussieht, kümmerten sich eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern mit ihren Workshop-Leitern um eben diese Ordnung. Sie halfen beim Aussortieren und Neustrukturieren des Musiksaals, beim Einsammeln der lernmittelfreien Bücher oder sortierten und katalogisierten die zahlreichen Exponate wie ausgestopfte Vögel, Muscheln, Skelette oder Pflanzenmodelle in der Biologiesammlung.

Wenn man nun am Mittwochmittag nach 13.00 Uhr durch das Schulhaus geht, sind alle Türen wieder geschlossen, die Musik verstummt, das Geschirr gespült und Ruhe eingekehrt nach diesen drei ereignisreichen, quirligen Tagen. Was bleibt sind viele Eindrücke und Erfahrungen und natürlich ein weiteres buntes, wunderbares und lebensbejahendes Graffiti auf dem Sportplatz.