Klassenräume qualitätvoll möblieren in Serie

  • So schaut das Klassenzimmermöbel „Phönix“ fertig aus: In der Mitte zeigt sich das „Eigenprodukt“ der Elternschaft von St. Stephan in vollem Glanz.
  • Frisch angeliefert aus der Schreinerei werden die zwölf zusammengehörenden Teile des „Bausatzes“ an den Kanten abgefast und mit Hartwachsöl eingelassen.
  • Ein starkes Team bereitete freitags bis weit in die Abendstunden die Bauteile für die Montage vor.
  • Die Zusammenführung der Teile für das Klassenzimmermöbel „Phönix“ beginnt.
  • Die Verbindung der Regalböden in einer Kreuzstruktur erforderte große Genauigkeit.
  • Eine kurze Verschnaufpause in der Antrocknungszeit der geleimten und mit Zwingen angepressten Bauteile.
  • Die letzte Montagestation auf dem Gang führte die Bodentruhe mit dem Regalelement zusammen.
  • In zwei Tagen entstanden in Eigenregie und hohem Engagement neun Möbel für die Klassenzimmer der Unterstufe. Zusammen mit dem Prototypen aus dem vorigen Jahr ist nun die ganze Unterstufe einheitlich ausgestattet.

Einheitliche Klassenraummöbel mit genügend Platz für Arbeitsmaterialien und Turnbeutel haben nun alle Klassenzimmer der Jahrgangsstufen 5 bis 7 erhalten: In einer überzeugenden Eltern-Schüler-Aktion wurde das Möbel mit dem sprechenden Namen „Phönix“ an einem Wochenende neunmal zusammengebaut – und hat damit die Serienreife erlangt.

Konzipiert wurde „Phönix“ von Schülervater und Möbeldesigner Thomas Heese, serienreif entwickelt als praktischen „Bausatz“ hat es die Schreinerei „Naturburschen“ in Mering und zusammengebaut wurde es in einer Eltern-Schüler-Aktion Mitte Februar, die mit tatkräftigen Helferinnen und Helfern aus dem Elternbeirat und zwei starken Schreiner-Vätern höchst professionell ablief.

Kurzerhand wurde das Klassenzimmer der 5a zur Montagehalle umfunktioniert. Der Freitagnachmittag gehörte ganz der Bearbeitung der Kanten und Oberflächen des keilgezinkten Buchenmassivholzes. Jedes der neun Möbel besteht aus zwölf Teilen, die abgefast und mit hochwertigem Hartwachsöl eingelassen wurden. Nach nächtlicher Trocknungs- und Einwirkungszeit stand am Samstagmorgen eine motivierte Eltern- und Schülertruppe bereit, die zunächst die Oberflächen polierte und dann die Bodentruhen zusammensetzte. Anschließend wurden die drei Regalböden verdübelt und verleimt, in Wangen eingesetzt und zuletzt mit der jeweiligen Bodentruhe verschraubt.

Die Arbeit an den verschiedenen Montagestationen ging zügig voran, sodass im Laufe des Nachmittages alle neu entstandenen Möbel in die Klassenzimmer an ihren künftigen Standort gebracht werden konnten. Die hochwertigen, stabilen und kompakten „Phönix“-Möbel schaffen eine qualitätvolle Ausstattung und wurden vom Förderverein des Gymnasiums finanziert. Die Eigenleistung der Eltern und Schüler freilich und das hohe logistische und handwerkliche Können der beiden Schreiner lässt sich in Geld gar nicht berechnen. Allen voran Michael Treupel leistete an diesem über mehrere Wochen vorbereiteten Wochenende einen unschätzbaren Dienst für hoffentlich viele künftige Schülergenerationen.

Großer Dank an alle, die sich im „Phönix“-Projekt an vielen Stellen eingebracht haben. Hier war Ehrenamt für alle sinnvoll, bereichernd und kreativ. Unter all den Schülern, die mit Hand angelegt haben – vom Ausladen des Rohmaterials bis zum Transport der fertigen „Phönixe“ in die Klassenräume – geht besonderer Dank an Paul, Ben und Patrick: Der „Phönix“ von St. Stephan trägt auch eure Handschrift!