KunstMachtSchule – Ausstellung Freiraum 2017

  • „Freiraum 2017“, die Kunstausstellung der Gymnasien aus Augsburg und Umgebung, wurde im Unteren Rathausflez eröffnet. Hier am Rednerpult: Stadträtin Ingrid Fink vom Bildungsausschuss
  • Stellwände und Objekttische bieten intensive Einblicke in die Kunstarbeiten von insgesamt elf Gymnasium einschließlich der FOS Gestaltung.
  • Ausschnitt aus Stellwänden von St. Stephan: Berühmte Statuen in skizzierender Darstellung und lebendige Eindrücke aus dem Skilager mit tollen Schneebildern voll Licht und Schatten.
  • Zu Tisch bei Eduard Munch: Schwarze Keramik und „Der Schrei“ als Tischset.
  • Warhol, Popper, Picasso: Die Tischeindeckung mit Unterlage, Teller, Trinkgefäß und Besteck bietet zahlreiche Gestaltungsformen.
  • Blick in den Rathausflez mit den beiden Stellwänden, auf denen Arbeiten aus St. Stephan gezeigt werden.

„Kreativität und Phantasie sind nicht alles – aber ohne Kreativität ist alles nichts!“ Mit diesem Gedanken wurde die Augsburger Schulkunstausstellung „Freiraum 2017“ im Rathaus eröffnet. Jede Augsburger Schule erhält im Erdgeschoß des Rathausbaues ein paar Quadratmeter und bringt wertvolle Arbeiten ins Rampenlicht einer öffentlichen Präsentation.

Die Arbeiten von St. Stephan zeigten heuer Fotos aus dem Fotokurs von Kunstfachbetreuerin Eva-Maria Dürr, eine Auswahl von „Skifahrerbildern“ mit Impressionen aus dem Skikurs der 7. Klassen mit Selbstdarstellung, in Deckfarben gemalt. Zeichnungen zu berühmten Plastiken aus der Kunstgeschichte waren vertreten und Werke des Abiturienten Simon Balzat, der Zeichnungen zu Autodesign und Architektur sowie ein Storyboard zu einer selbstausgedachten Geschichte geschaffen hatte. Buntstifte, Holzstifte und Deckfarben waren die Materialien für Architekturbilder, wobei auch Bauklotzarchitektur und Zwei-Fluchtpunkt-Konstruktionen entstanden waren.

In St. Stephan sind die Tischplätze für Künstler unter dem Stichwort „Essen für / mit Künstlern aus der Kunstgeschichte“ schon gut bekannt. Größen wie Pablo Picasso oder Eduard Munch werden hier mit Acrylfarben auf Holz und Geschirr vorgestellt.

Begleitet wurde die Eröffnung von der Schülerband „Band ohne Namen“. Zum Auftakt sprachen Kunstlehrer und Ausstellungs-Organisator Thomas Körner-Wilsdort, Ingrid Fink vom Bildungsausschuss und Peter Bommas. Für den „Freiraum“ dankte er und betonte: „Sinnliche Erfahrung ist für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen elementar wichtig. Kunst überwindet kulturelle Grenzen und Barrieren, eröffnet so für das Zusammenleben neue Perspektiven und bedeutet gelebte Integration.“