Neugestaltete Wartebereiche: Satte Farben, warmes Licht

  • Ein neuer Blickfang im Bereich der Elternsprechzimmer mit satten Rot- und Grüntönen bringt Lebendigkeit ins Schulhaus von St. Stephan.
  • Hausmeister Klaus Killisperger verankert die neuen Bänke im Wartebereich des Neubaues im Boden.
  • In Farbe und Form (braun und Lamellen) fügen sich die beiden Bänke eng an Fons Dörschugs Raumgestaltung im Aulavorbereich an.
  • Die Malerarbeiten erstreckten sich vom Elternbereich im Hauptgebäude über den Übergang bis zum Vorplatz zwischen Bibliothek und Treppenhaus im Neubau: Durch diese Renovierung hat das Gebäude entschieden an Atmosphäre gewonnen.
  • Aufmaß zum Innenausbau durch die Fachschreiner mit modernster Technik.
  • Ein Arbeitstag genügte, um die gesamte Innenaustattung der Wartbereiche einzubauen: Eine beachtliche Leistung des dreiköpfigen Handwerkerteams.
  • Und so sieht der Bereich vor den Elternsprechzimmer nun „in natura“ aus …
  • … nachdem die hier zu sehende allererste Planung endlich ins Werk gesetzt werden konnte.

Bei seiner Sitzung Mitte Februar konnte der Elternbeirat die neugestalteten Wartebereiche der Schule ihrer Nutzung übergeben: In drei Zonen waren in den vergangenen Monaten wichtige Neuerungen geschaffen worden. Vor der Kleinen Aula stehen seit Januar zwei Metallsitzbänke – direkt an der einladenden Heizung –, die den Aufenthalt während der Pausen und nachmittags für den Instrumentalunterricht deutlich verbessern. Die beiden Bänke passen sich an die Farb- und Formstrukturen der Aulagestaltung an, die der Künstler Fons Dörschug 1983 geschaffen hat, und fügen sich wie selbstverständlich ein.

Deutlich aufwändiger waren die Vorbereitungen zur Neuausstattung der Elternsprechzimmer-Wartezone: Im Vorlauf musste eine Rauchschutztüre eingebaut werden, so dass neben Schlosser- auch Maurer- und Elektroarbeiten nötig waren. Zusammen mit der Stadt Augsburg konnte die Schule die Malerarbeiten im Bereich der Sprech- und Beratungszimmer und des Überganges zwischen Hauptgebäude und Neubau finanzieren. Die Erlöse der „Gesunden Pause“ aus den zurückliegenden Monaten halfen hier ebenso wie großzügige Einzelspenden, mit denen schon im vorigen Jahr die Neugestaltung der Sprechzimmer im Inneren gelungen war.

Als die Hainhofer Schreinerei Seitz schließlich den Inneneinbau vornahm, war das Staunen tatsächlich groß: Klar strukturierte Flächen, die satte Farbe Rot aus der Farbpalette der Schulmarke als Wandband und indirektes Licht geben dem Elternsprechbereich eine warme, aber kraftvolle Note. Vor den Beratungszimmern der Oberstufenkoordinatoren und der Schulberatung und -psychologie schaffen drei schlichte Bänke eine einladende Atmosphäre und verleihen dem stark frequentierten Durchgangsbereich Ruhe und dezente Modernität.

Der lange Atem und das konstruktive Zusammenwirken von Brandschutz, Bauamt, Schulverwaltung, Elternbeirat und Schulleitung haben sich gelohnt: Gemeinsam planen, aus mehreren Quellen finanzieren und zielstrebig bleiben – so war hier eine Maßnahme im fünfstelligen Kostenbereich erreichbar, die nun der ganzen Schulfamilie zu Gute kommt.