Oberstufentheater: Tabuisierte Wunden

  • Erste Eindrücke von den Bühnenproben zum Stück „Tabus in Zeiten der Tabulosigkeit“ – eine Eigenproduktion des Oberstufentheaters
  • Die letzten Tabus unserer Zeit? Es sind die Sorgen und Ängste, über die nicht gesprochen werden darf, weil sie wie Schwäche aussehen!

Worüber darf man in Zeiten der restlosen Zurschaustellung nicht öffentlich sprechen?

 

Die Schülerinnen und Schüler des Oberstufentheaters (Leitung: Markus Müller) haben nach den Tabuisierungen gefahndet, die es noch gibt. Fündig wurden sie bei den „Wunden“, über die nicht gesprochen werden darf. Ihr Stück hat die Gruppe selbst konzipiert, geschrieben und umgesetzt.

 

Die Hauptfigur wurde in der Schule gemobbt und leidet unter der Ausgrenzungserfahrung bis heute. Dazu zählt auch, über das Erlittene nicht sprechen zu dürfen. Das Theaterstück stellt den Moment ins Zentrum, in dem die Wunde (griechisch: das „Trauma“) durch eine Zufallssituation wieder aufbricht.

 

Die Aufführungen am Dienstag, den 5. April 2016 und Mittwoch, den 6. April 2016 beginnen jeweils um 19.30 Uhr in der Großen Aula des Gymnasiums. Der Eintritt ist frei. Über zahlreichen Besuch freut sich das hochmotivierte Team des Oberstufentheaters.