Sechsfacher Applaus

  • Sinfonietta, das Nachwuchsorchester, zeigte bei den Cäcilienkonzerten sein Können.
  • Der Unterstufenchor hatte seine Lieder auch mit kleinen szenischen Darbietungen versehen.
  • Chor und Orchester in riesigem Apparat boten zweimal einen ersten Eindruck in das „Benedikt-Oratorium“ von Meinrad Schmitt, das im März seine Uraufführung haben wird. P. Emmanuel erläutert dem Publikum zur Begrüßung einige Details dazu.
  • Percussionskunst am Vibraphon mit Moritz Wiedenmann
  • Eindrücke aus dem Schülerkonzert vom Freitagvormittag im Kleinen Goldenen Saal
  • Den BigBands gehört die Untere Turnhalle am Samstagnachmittag.
  • Die E-Harfe als Spiegel für gespannte Konzentration
  • Packende Musik für zwei Klaviere – hier mit Instrumentallehrer Matthias Gyr
  • Die BigBand mit dem neuen Ensemble-T-Shirt
  • Trompetensolo mit Kröpftrichter und Mikro-Mann
  • Detailstudie aus den Reihen der Senior Big Band

Wenn die ohnehin schon nicht unbeachtliche Dichte musikalischer Geräusche im Schulhaus zunimmt und auch gegen Abend noch nicht recht abflaut, wenn sich zu allen möglichen und unmöglichen Zwischenzeiten, Pausen und sonstigen Schlupflöchern Ensembles von unterschiedlichster Größe und Besetzung zusammenfinden, ist in St. Stephan eine Heilige omnipräsent: Cäcilia samt den nach ihr benannten Konzerten.

Die Früchte des intensiven Probens können dann im mehrtägigen Konzertreigen geerntet und genossen werden: Nach dem als Probentag genutzten schulfreien Buß- und Bettag gehen dann von Donnerstagabend bis Sonntagabend im Kleinen Goldenen Saal nicht weniger als sechs Konzerte über die Bühne. Keines gleicht dabei dem anderen, denn viel zu viele Schülerinnen und Schüler möchten einen Beitrag bieten. Selbst nach den Auswahlvorspielen stehen die Musiklehrer noch vor der Herausforderung der Programmgestaltung.

Überaus abwechslungsreich und anregend wechseln hier solistische Darbietungen und Ensembleauftritte einander ab, wird der Flügel verschoben, geöffnet und wieder geschlossen, wird der Klavierhocker in alle notwenigen Höhen verstellt, werden Notenständer in der jeweils passenden Zahl und Höhe arrangiert. Getragene Harfenstücke folgen auf romantische Violinkonzertsätze, jazzige Vibraphoneinlagen werden von tänzelnden Englischhörnern abgelöst, Ohrwürmer stehen neben Neuentdeckungen, von Barock bis Einaudi ist alles vertreten, was Rang und Namen hat, immer wieder auch von unbekannten Komponisten flankiert.

Vier öffentliche Konzerte im Kleinen Goldenen Saal, das Konzert der BigBands in der Schulaula und das interne Konzert für die Unterstufe – sechsmal großartige und inspirierende Leistungen, sechsmal Einblick in das pralle musikalische Leben unserer Schule und sechsmal Gelegenheit zu Applaus, Anerkennung und Dank für überragendes und ganzjähriges Engagement aller Mitwirkenden und der Lehrkräfte im Fach- und Instrumentalunterricht!