Studienseminar Katholische Religionslehre

„Wir brauchen Menschen, die uns Orientierung geben und die begeistern können.“
Notker Wolf OSB (geb. 1940), neunter Abtprimas der benediktinischen Konföderation

  • Seminarsitzung
  • Unterrichtsvorbereitung
  • „Netzwerk“
  • Ein didaktischer Grundsatz: „Viel, nicht vielerlei. – Reichhaltig, aber nicht verzettelt.“

Seit 1980 gibt es an unserer Schule ein Fachseminar Katholische Religionslehre. Die jungen Lehrkräfte, die nach dem Studium ihr Referendariat ableisten, sind für 2 Jahre dem Holbein-Gymnasium und zum Teil dem Peutinger-Gymnasium als Stammschule zugeordnet und machen ihre Ausbildung im Fach Katholische Religionslehre am Gymnasium bei St. Stephan. Als Seminarlehrerin begleitet sie dabei seit 2002 StDin Maria Hohenadel.

Ablauf des Referendariats

Während ihrer Ausbildung hospitieren die Referendarinnen und Referendare in den ersten Wochen in zahlreichen Religionsstunden. Ab November erhalten sie selbst je eine Religionsklasse an unserer Schule und eine Klasse in ihrem Zweitfach Deutsch, Mathematik, Englisch oder Sport männlich am Holbein- oder Peutinger-Gymnasium. Zum Halbjahr verlassen sie St. Stephan für ein Jahr, in dem sie mit 17 Stunden an einem anderen Gymnasium in Bayern eingesetzt sind. Im zweiten Jahr des Referendariats kehren sie zum Halbjahr nach St. Stephan zurück und legen die Abschlussprüfungen ab. Im Juli erhalten sie in einem feierlichen Gottesdienst die Missio canonica, die kirchliche Unterrichtserlaubnis.

Vielfältige Anforderungen

Das Referendariat ist für die jungen Lehrkräfte eine anstrengende Zeit, da sie beim Übergang vom Studium in die Praxis auf mehreren Ebenen gleichzeitig gefordert sind. Auf der Grundlage sicherer Fachkenntnisse erlernen sie

  • eine jahrgangsstufengerechte Aufbereitung der Inhalte des Religionsunterrichts,
  • den Einsatz vielfältiger Methoden und Medien,
  • ein gezieltes Fordern und Fördern der Kinder und Jugendlichen beim Kompetenzerwerb,
  • die Aufrechterhaltung der Disziplin,
  • die Organisation des Arbeitsalltags und nicht zuletzt
  • die Erschließung spiritueller Quellen, um den jungen Menschen begeistert Orientierung geben zu können.