Ungarnaustausch: „Halbzeit” Richtung Budapest

  • Zsuzsanna Legányi und Ingo Weighardt blicken zusammen mit den Austauschfamilien auf eine bewegende Begegnung von St. Stephan und der Szent Angéla Iskola zurück.
  • Die ungarische Schülergruppe überreicht eine von Herzen kommende Dankesgabe an den gastgebenden Austauschbetreuer Ingo Weighardt.
  • Für Zsuzsanna Legányi gab es „Glitzer“: Einen Zinnteller mit Augsburger Motiven, der ihr sichtlich Freude machte.
  • Zwischen Zsuzsanna Legányi und Ingo Weighardt hält sich schon Sabine Alber bereit: Auch sie wird Ende März die Augsburger Gruppe nach Budapest begleiten.

Bei einem fröhlichen Abschiedsabend mit den Gastfamilien ist am vergangenen Montag der Besuch der ungarischen Austauschgruppe aus Budapest zu Ende gegangen. Die Mensa von St. Stephan war voll besetzt, als Austauschbetreuer Ingo Weighardt zusammen mit der ungarischen Gastlehrerin Zsuzsanna Legányi von der Szent Angéla Iskola die Gäste begrüßte. Zahlreiche Eltern, die die vergangenen acht Tage als Gastgeber mit ihrem ungarischen Austauschschüler verbracht hatten, waren gekommen, um bei gemeinsamem Essen und einem vielschichtigen Rückblick Abschied zu nehmen.

Bei Schweinebraten mit Kraut und Spätzle – serviert von Caterer Gottfried Vöst persönlich – ergaben sich unter den Erwachsenen zahlreiche Gespräche, während die Zehntklässler mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern nochmals im frohen Zusammensein zeigten, wie sie in den vergangenen Tagen tiefe Verbindung aufgenommen haben: Von echter Kameradschaft bis unverstellter Freundschaft war alles zu spüren.

Ingo Weighardt, St. Stephans „Ungar“ und langjähriger Austauschbetreuer, zeigte sich in bester Stimmung über einen höchst gelungenen Austausch 2017, ließ in einer Fotopräsentation nochmals alle Ereignisse und Unternehmungen Revue passieren und zeigte durch Rückblick und Ausblick an, dass die erwartete Ungarnreise der 18 Augsburger schon bald ins Haus steht. Zsuzsanna Legányi, die heuer erstmals nach Deutschland mitgereiste ungarische Lehrkraft, dankte in ihrer lebendigen und zugewandten Art für alles, was sie in und um Augsburg hatte erleben dürfen. Für beide Lehrkräfte gab es herzlichen Dank der Jugendlichen und Erwachsenen.

Aus Augsburger Sicht: Die Kontakte nach Budapest sind quicklebendig, das Interesse an Deutschland in Ungarn ist ungebrochen und die beiden Schulen und ihre Schüler passen wunderbar zusammen. In der „Halbzeit“-Pause des Austauschprogrammes warten die Jugendlichen erwartungsvoll auf die vor ihnen stehende Reise in eine der reizvollsten Metropolen Osteuropas – und auf das Wiedersehen mit ihnen vertrauten Menschen.