Uraufführung im März: Das Oratorium „Benedikt”

  • Komponist Meinrad Schmitt und der Heilige Benedikt (als Nischenfigur am Kloster St. Stephan): Die Uraufführung des Oratoriums „Benedikt“ am 20. März 2018 wird als großes Schulprojekt angepackt.
  • Meinrad Schmitt (*1935) hat neben seiner Tätigkeit als Professor für Musiktheorie in München über viele Jahrzehnte das „Pegasus-Theater“ in Schrobenhausen und Aichach geleitet: Er hat viel Erfahrung darin, wie man Themen musikalisch auf die Bühne bringt.

Chor und Orchester, mit dabei eine ganze Riege an Schlagwerkern, Lehrkräfte als Sängerinnen und Sänger, dazu viele Köpfe und Hände im Hintergrund für Logistik und Organisation: Das Oratorium „Benedikt“, das Komponist Meinrad Schmitt seiner früheren Schule gewidmet hat, bringt schon jetzt vieles und viele in Bewegung.

Meinrad Schmitt, mittlerweile schon 82 Jahre alt, wirkt bei Begegnungen durch seine Dynamik und seine Wachheit viel jünger: Bis 1965 als Musiklehrer an St. Stephan tätig, ehe er an die Münchner Musikhochschule Professor für Musiktheorie wurde, hat der Komponist und Texter sein Versprechen unsagbar schnell wahr gemacht. Er hat dem Gymnasium und seinen Klangkörpern ein Oratorium geschrieben und den heiligen Benedikt von Nursia als Stoff ausgewählt.

Die Uraufführung wird derzeit schon intensiv vorbereitet. Denn es sind große, auch auswärtige Aufführungen geplant:

  • Dienstag, 20. März 2018, 18.30 Uhr und 20.30 Uhr in Augsburg (im Kleinen Goldenen Saal)
  • Mittwoch, 21. März 2018, 19.00 Uhr in Füssen (in St. Mang)
  • Donnerstag, 22. März 2018, 19.00 Uhr in Ottobeuren (in der Abteikirche)
  • Freitag, 23. März 2018, 11.00 Uhr Schüleraufführung für die Unterstufe in Augsburg (im Kleinen Goldenen Saal)

Hier kann das Plakat zum Oratorium „Benedikt“ angesehen werden.

  • „Benedikt“ erzählt die Geschichte einer Suche nach Lebendigkeit, nach Gott und nach innerer Wahrheit: Ohne Kanten und Brüche geht das auch bei Benedikt nicht ab!

Den Stoff für das Oratorium holte sich Meinrad Schmitt aus den „Dialogen“ Gregors des Großen, in denen das Leben des Benedikt von Nursia anekdotisch-legendenhaft und theologisch-spirituell dargestellt ist. In 40 Nummern, darunter 14 Chorpassagen, die von drei Sprechern – Papst Gregor, Benedikt und eine Journalistin – dialogisch begleitet werden, führt das Oratorium durch Benedikts Leben und Wirken.

Alle, die sich für Schulmusik, für spirituelle Werke, für die Kompositionskunst der Gegenwart und für St. Stephan interessieren, laden wir ganz herzlich ein. Für die auswärtigen Konzerte in Füssen und Ottobeuren tritt auch der Aspekt hinzu, dass wir dort in Kooperation mit den sehr motivierten Pfarrgemeinden vor Ort das Leben Benedikts an benediktischen Stätten von großer geschichtlicher und kunsthistorischer Bedeutung darbieten können. Zudem sind beide Orte einmalige Reiseziele im Allgäu. Der Förderverein der Schule plant daher, seine Jahreshauptversammlung 2018 am 22. März in Ottobeuren abzuhalten und auf diese Weise vielen Vereinsmitgliedern im Anschluss das Konzerterlebnis als kulturelle Dreingabe zu ermöglichen.

Sobald hierzu näheres festgelegt ist, werden wir hoffentlich einen Reisebus nach Ottobeuren auch für weitere Interessenten aus dem Augsburger Raum anbieten können.

  • Am Benediktsfest, den 21. März 2018, wird St. Mang in Füssen (links) und am Tag darauf, den 22. März 2018, die Benediktinerabtei in Ottobeuren (rechts) mit einer Aufführung von Meinrad Schmitts Oratorium „Benedikt“ aufwarten.

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, um einen Unkostenbeitrag wird herzlich gebeten. Für die beiden Augsburger Uraufführungen am 20. März im Kleinen Goldenen Saal steht hier über die Webseite der Schule ab Donnerstag, den 1. März 2018 unser bewährter Online-Ticketservice zur Verfügung.