W- und P-Seminare

  • Projekt, Praxis, Produkt, Partner, Power … – Für all das steht P-Seminar.
  • Im W-Seminar lernen die Schülerinnen und Schüler die Erstellung einer Seminararbeit. Das „W“ steht für „Wissenschaftspropädeutik“. Die Arbeit mit Quellen und Bibliotheken hat hier eine zentrale Bedeutung.

P-Seminar: Berufs- und Studienwelt kennenlernen und im Team arbeiten

Die Oberstufe am bayerischen Gymnasium hat einen klaren Praxis-Bezug: Das P-Seminar. In diesem Unterrichtsformat treffen sich Schülergruppen mit maximal 15 Teilnehmern, um zwei Dinge gemeinsam zu erarbeiten:

  • Berufs- und Studienorientierung
  • Projektarbeit im Team mit externen Partnern

Die Berufs- und Studienorientierung (BuS) schärft den Blick der Jugendlichen für ihre Stärken und Interessen, macht sie mit wichtigen Aspekten der Berufswelt und der universitären Vielfalt vertraut und führt sie zu einem verpflichtenden Berufspraktikum.

Neben dem „Informationsblatt zum Versicherungsschutz im Praktikum“ kann hier auch der Vordruck über die „Praktikumszusage“ (Voraussetzung für den Versicherungsschutz während des Praktikums) und das Formular zur „Praktikumsbestätigung“ im PDF-Format heruntergeladen werden.

Den größeren Raum aber nimmt die praktische, ergebnisorientierte Projektarbeit ein: In jedem P-Seminar steht das Erreichen eines selbstgesteckten Zieles am Ende eines Weges. Das Team lernt sich zu organisieren, verteilt Verantwortlichkeiten und Arbeitsaufträge und erlebt ergebnisorientierte Prozesse. So entstehen Ausstellungen, CDs, Webauftritte, Veranstaltungen, Hörbücher, Flyer, künstlerische Mappen, Filmdokumentationen, marktfähige Produkte oder Bücher. Mit im Boot sind im P-Seminar immer externe Partner: Wirtschaftsunternehmen, Institutionen, Freiberufler oder Behörden. In der Begegnung mit deren Alltag und ihren Arbeitsprozessen erfahren angehende Abiturienten, was Berufswirklichkeit ist.

Ende Januar laden die Schülerinnen und Schüler der Q12 dann stets zum öffentlichen Präsentationsabend „Projekte ans Licht“ und zeigen in einer Art Werkschau, was sie erarbeitet und erstellt haben. Als Nachweis für die geleisteten Aufgaben und die gezeigten Kompetenzen erhalten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss des P-Seminares ein individuelles Zertifikat, das sie auch für kommende Bewerbung heranziehen können.

Beispiele aus der Praxis laufender oder abgeschlossener Projekt-Seminare können Sie sich hier näher ansehen.

W-Seminar: Wissenschaftliches Arbeiten in studienvorbereitender Weise

Nach wie vor bereitet das Gymnasium seine Absolventen auf ein Hochschulstudium vor. Das nötige Rüstzeug dafür liefert das wissenschaftspropädeutische W-Seminar. Gebunden an ein Leitfach, für das sich die Schülerinnen und Schüler interessieren, wird in vernünftig zugeschnittenen Themen eigenständiges Nachdenken, Recherchieren in Quellentexten und Verfassen einer Seminararbeit angestoßen.

In Schülergruppen mit maximal 15 Teilnehmern lernen die Oberstufenschüler Primär- und Sekundärtexte kennen, üben das wissenschaftliche Zitieren und Bibliographieren, arbeiten mit Recherechedatenbanken und Bibliotheksbeständen. So üben sie ein, wie durch Gliedern, Argumentieren und Quellenauswertung aus einem Oberthema eine eigene wissenschaftliche Arbeit entsteht.

Am Ende des W-Seminares steht neben der selbständig verfassten Seminararbeit auch die Ergebnispräsentation innerhalb des Seminars. Denn das erworbene und gebündelte Wissen soll weitergereicht und übermittelt werden.

Wahllisten der W- und P-Seminare der Q-Phase 2017/19

  • Bildquelle: Rainer Sturm, pixelio

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und alle, die im kommenden Schuljahr in die Qualifizierungsphase einsteigen, derzeit aber noch in einem Auslandsjahr sind, können hier die Auswahllisten für die Seminarrunde 2016/18 einsehen und im Detail studieren.

Film ab für die Serge-Comics!

„Farbenlehre des Grauens“ heißt der brandneue Comicfilm, der in der Serge-Comic-Reihe entstand: Mit dabei sind der Stephaner-Schulgong sowie aus dem Kollegium Bettina Schleusing, Andrea Losch und Marcel-Dennis Zapf, die ihre Stimmen (und bisweilen ihren Charakter) den Figuren geliehen haben.