Was macht denn eine Netzleitstelle?

  • Die wichtigsten Informationen vermittelte der Leiter der Netzleitstelle in einem interessanten Vortrag.
  • An einem simulierten Beispiel erklärt Dr. Peter Schwaegerl, wie im Falle eines Stromausfalls vorgegangen wird.
  • Imposant anzusehen ist die Wand mit Bildschirmen und Monitoren, auf denen die Mitarbeiter das Stromnetz überwachen.

Da im Chemieunterricht der Oberstufe im Rahmen von Schülerreferaten unterschiedliche Möglichkeiten der Stromherstellung aus fossilen Brennstoffen, erneuerbaren Energien oder mithilfe von Kernenergie vorgestellt wurden, passte der Besuch der Netzleitstelle der LEW in Augsburg gut ins Programm. Hier werden nämlich alle Leitungen und Stromflüsse im Netzgebiet überwacht und organisiert.

Bei einer Führung von Dr. Peter Schwaegerl, dem Leiter der Netzleitstelle, konnten die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen der Schaltzentrale werfen und konnten die technischen Möglichkeiten zur Fernüberwachung und Fernsteuerung der Versorgungsnetze und -anlagen kennenlernen.

Anhand einer fiktiven Beschädigung einer Leitung im Wohnbereich eines Schülers der Gruppe erklärte Herr Schwaegerl die Vorgehensweise in einem solchen Fall, um zu gewährleisten, dass alle Bürger so schnell wie möglich wieder mit Strom versorgt werden können.

Neben den konkreten Aufgaben und Tätigkeiten in der Netzleitstelle wurde den Schülerinnen und Schülern auch das grundsätzliche Konzept unseres Stromnetzes – regional und überregional – erklärt. So müssen die Veränderungen, die im Rahmen der Energiewende auf das Stromnetz zukommen, gut geplant und überwacht werden, um weiterhin die gewohnte Netzstabilität zu gewährleisten.

Spätestens nach den Fragen, die die Schülergruppe anschließend noch stellen konnte, dürfte jedem klargeworden sein, was sich hinter dem unscheinbaren Namen einer „Netzleitstelle“ verbirgt und wie wichtig ihre Arbeit für unser alltägliches Leben ist.