Wir bauen ein Vogelhaus

  • Gespannt schauen die Schüler Herrn Kilisperger bei der Montage der Bretter zu.
  • Zu zweit geht es oft besser. Gegenseitig half man sich, um das 'optimale' Vogelhaus zu bauen.
  • Nicht immer so einfach ist das Arbeiten mit Hammer und Nägeln ... aber zum Glück gab es keine blauen Daumen.

Bei uns gibt es viele Stadtvögel. Diese finden, wenn es wärmer ist, noch genügend Nahrung. Doch wenn der Winter einbricht und viel Frost und Schnee mit sich bringt, wird das Nahrungsangebot geringer und die Vögel müssen ihr Futter im wahrsten Sinne des Wortes „zusammenkratzen“. Dies führt dazu, dass manche von ihnen so geschwächt sind, dass sie grausam verhungern. Damit das nicht passiert, haben sich Herr Abele und Herr Kilisberger etwas überlegt.

Mit dem Nachmittagsprojekt „Lasst uns ein Vogelhaus bauen“ wollten die beiden uns Schüler mit ins Boot holen. Ziel war es, dass jeder am Ende sein fertiges Vogelhäuschen mit nach Hause nehmen konnte.

Der Tag war gekommen und eilig rannten wir im Schulhaus zu unserem Treffpunkt, um ja nicht zu spät zu kommen. Wir freuten uns riesig darauf und Herr Abele und Herr Kilisberger erwarteten uns bereits im Werkraum.

Arbeit im Zweierteam

Zuerst sollten wir Zweierteams bilden, damit wir uns gegenseitig beim Hämmern helfen konnten. Danach mussten wir uns von vier Stapeln, die auf dem Tisch lagen, jeweils ein Holzbrett nehmen und alle Seiten glatt schmirgeln. Das war ganz schön mühsam. Doch voller Tatendrang hämmerten wir wie wild drauf los, leider manchmal zu wild, sodass Herr Abele die Nägel zum Teil wieder herausziehen und gerade im Brett „versenken“ musste. So entstanden Dach, Boden und die Wand. Als nächstes mussten wir das Holz für den Futtertrog messen und sägen. Vorsichtig schlugen wir die Nägel in die kleinen, dünnen Bretter, um sie ja nicht zu zerbrechen. Endlich war unser Werk fertig.

Anschließend ging’s in den Bio-Saal, um ein Foto zu machen. Stolz präsentierten wir unsere fertigen Vogelhäuschen. Zur Belohnung durften wir eine der Samtheuschrecken anfassen und die ausgestopften Tiere in der Sammlung bewundern, wo wir sogar ein echtes Skelett zu sehen bekamen. Manche von uns ekelten sich davor.

Der Nachmittag war einfach spitze, es hat uns allen Riesenspaß gemacht und ich würde dieses Projekt in jedem Fall weiterempfehlen.