80-faches Willkommen an St. Stephan

  • Die Aufnahmefeier begann mit einem ökumensichen Wortgottesdienst: Die Kinder trugen ihre Gedanken zum Thema „Neuland betreten“ vor.
  • Bilder aus der Natur und aus der Welt der Kinder verbanden sich mit den Fürbitten der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler.
  • Apfelschnitz und Honig: Mit dieser feinen Verbindung begehen gläubige Juden das Neujahrsfest – eine schmackhafte Idee, die im Gottesdienst zum „Starten“ auch umgesetzt wurde.
  • Abt Theodor, der den ökumenischen Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Bernhard Sokol leitete, initiiierte das Eintauchen der Apfelschnitze: Sehr wohlschmeckend!

Das Schulleben „taut wieder auf“: Beim Begrüßungsabend der 5. Klassen war heuer wieder der Reigen an Begegnungsangeboten möglich, der diese Aufnahmefeier so wertvoll macht. Der ökumenische Gottesdienst zum Auftakt – als 3G-Gottesdienst organisiert – passte mit dem Thema „Neuland erkunden“ hervorragend zum Anlass. Abt Theodor hatte mit einigen Kindern im Unterricht schon Überlegungen angestellt, wie wir Menschen mit Aufbruch und Betreten von Neuland umgehen. In Fotos, Gedanken und Bitten wurde all das sichtbar. Und zum Abschluss wurde der jüdische Brauch zum Neujahrsfest Rosch Haschana lebendig, in Honig getauchte Apfelstücke werden zum Zeichen von Reichtum, Süße und Mut für die Zukunft.

Im Freien setzte sich die Aufnahmefeier fort. Schulleiter Alexander Wolf begrüßte Eltern, Kinder und Gäste im Atriumhof des Hauptbaus – eine Art Fortsetzung des Willkommens vom ersten Schultag. Mit dabei waren diesmal auch die Tutoren, die ihre Arbeit und ihre Unterstützungsangebote vorstellten, und das tüchtige Team der „Gesunden Pause“, die unter dem Vordach ein farbenfrohes, geschmackreiches und gesundes Brotebüffet aufgebaut hatten. Wie freitags die Schülerinnen und Schüler wurden Eltern und „Neulinge“ verwöhnt – und einige Neu-Eltern entschlossen sich, diesem einmaligen Elternprojekt beizutreten und die Idee der gesunden Pausenverpflegung an St. Stephan weiter zu stärken.

  • Schulleiter Alexander Wolf zwischen den jungen Stephanerinnen und Stephanern, deren Eltern, den Lehrkräften der 5. Klassen und den Tutoren: Viele waren zur Aufnahmefeier gekommen.
  • Aufnahmefeier im Freien: Das bedeutet auch ein Stürmen und Erobern des Klettereies.
  • Das Team der „Gesunden Pause“ hatte unter dem Durchgangsdach sein herrliches Brotebüffet aufgebaut: Die Idee der elternunterstützten Pause kam bei den neuen Stephanereltern sehr gut an!

Mit den Tutoren teilten sich anschließend die Mädchen und Buben in drei Gruppen, in den Sporthallen wurden Gruppenspiele mit hohem Aktivierungsgrad angeboten und eine „Klassenzimmergruppe“ bot Spiele im Sitzkreis an. Für alle war das passende Angebot dabei, während die Eltern erstmal in den Klassen mit den Klassleitern zusammenkamen, um auf einem ersten Elternabend Wichtiges zu besprechen. Auch die Wahl der Klassenelternsprecher, die an St. Stephan eine bedeutende Funktion übernehmen, konnte der Elternbeirat in allen vier Klassen initiieren.

Trotz aller Corona-Schutzmaßnahmen – von der Impfausweis-Prüfung vor dem Gottesdienst über die Begegnung im Innenhof und der Masken- und Abstandspflicht in den Elternversammlungen –, das war ein herrlicher Abend, an dem einige „Zündfunken“ spürbar waren, die mithelfen, das Schulleben wieder in gewohnten und ersehnten Schwung zu bringen. Denn die 80 Mädchen und Buben haben ihre Lebendigkeit und Dynamik schon längst an ihre neue Schule mitgebracht!

  • Ballsport in den Turnhallen kam gut an. Manchmal darf man in der Schule richtig toben!
  • Spiele im Stuhlkreis fanden auch regen Zuspruch: Die Tutorinnen brachten ihr ganzes Können zum Einsatz.