Highlights aus der Kunst 2025/2: König oder Kaiser?

  • An den beiden Pinguinen im Vordergrund (von Aurelia Herde und Luise Scholz) erkennt man gut die individuellen, aber doch typischen Körperhaltungen.
  • Bleistiftzeichnungen zum Studium der Proportionen und der Haltung (Luise Scholz, Daniel Sandner), Farbproben für die unterschiedlichen Mischungen beim Federkleid (Luise Scholz) und farbiger Entwurf (Aurelia Herde) für die Skulptur.
  • Anhand der Zeichnung von Valeria Tretiakova kann man gut nachvollziehen, wie zeichnerisch geklärt wurde, für welche Haltung die mit Rot eingezeichnete Plastikflasche geeignet sein könnte. Farbproben: Viktoria Nitzlader; Bild rechts: Rekha Wagner
  • Bei den farbenprächtigen Entwürfen konnten die Farbverläufe und Lichtreflexionen im Federkleid geübt werden. Von links: Olivia Meddows-Taylor, Luis Trautz, Paula Raffeiner

Die Pinguinskulpturen aus Pappmaché (mit einer Duschgel-Flasche als Gerüst) entstanden in der Klasse 5d und dem Wahlkurs Plastisches Gestalten“. So konnten genug Exemplare angefertigt werden, um sie als Kolonie“ in der großen Vitrine beim Eingang in der Stephansgasse zu präsentieren.

Zu Beginn wurden Informationen über die verschiedenen Arten von Pinguinen und ihre Lebensweise gesammelt. Auch die äußeren Bedingungen für diese Tiere wurden angesprochen: Die Kaiserpinguine sind zum Beispiel auf das Eis in der Antarktis angewiesen um dort zu brüten. Schmilzt das Eis, bevor die Küken ein wasserdichtes Gefieder ausgebildet haben, können die Jungtiere nicht überleben.

Über eine Bekannte, die zeitgleich während des Projekts durch Patagonien reiste, bekamen wir live“ jede Menge Bilder mehrerer Pinguin-Arten. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler sehr gut die unterschiedlichen Haltungen der Tiere studieren und als Skizzen ins Heft zeichnen.

Anschließend wurde die auffällige Farbigkeit der Kaiser- und der Königspinguine untersucht und in Mischübungen verschiedene Orange‑, Grau‑, Schwarz- und Weißtöne erprobt.

Da die Kinder ganz unterschiedliche Kunststoffflaschen mitgebracht hatten, musste nun ausprobiert werden, wie die Flasche als Gerüst für eine bestimmte Körperhaltung verwendet werden könnte. Dazu sollte die Form der Flasche in die Skizzen integriert werden, um danach zu entscheiden, für welche Haltung die Flasche am besten passt.

Im nächsten Schritt entstand ein farbiger Entwurf mit Deckfarben, bei dem die Übergänge und der Farbverlauf im Federkleid ausprobiert wurden.

Die Flasche wurde schließlich mit Kleister und Papier so lange ausgepolstert und modelliert, bis die gewünschte Form entstanden war und nach dem Trocknen mit Gouache-Farben bemalt.

  • Nur in großen Ansammlungen fühlen sich die Pinguine wohl und sicher …