… denn dein Licht kommt!

  • Mache dich auf und werde licht!” Dieses Hoffnungswort des Propheten Jesaja bildete den Roten Faden, der durch die ökumenischen Adventsandachten kurz vor Beginn der Weihnachtsferien führte.
  • Zahlreiche Jugendliche beteiligten sich an der Gestaltung der ökumenischen Adventsandacht – unter anderem deuteten sie den Jesaia-Gedanken aus, der auffordert, sich aufzumachen und licht zu werden.
  • Während die Gedanken zum alttestamentlichen Text vorgetragen wurden, wurden im Hintergrund Kerzen entzündet: Wir selbst können und wollen licht werden”, für uns und für andere.
  • Kerzenflammen sind schlicht, aber beharrlich. In den Dunkelheiten des Jahres und der Zeiten werden sie zu Ankern der Hoffnung.

In dieser Jahreszeit erleben wir die längsten und dunkelsten Nächte. Umso deutlicher spüren wir, wie wohltuend die Lichter in unseren Fenstern und Straßen sind. Der Advent lädt uns ein, dieses Licht anzunehmen – ein Licht, das Hoffnung schenkt und unseren Weg erhellt.

Dieses Licht wurde in den Adventsgottesdiensten für alle Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien spürbar. Wir hörten das Wort des Propheten Jesaja: Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt“ (nach Jes 60,1). Jesaja lebte in einer Zeit großer politischer Bedrohungen. Er musste miterleben, wie das Nordreich Israel von den Assyrern erobert wurde und wie Jerusalem selbst von Feinden belagert wurde. Doch trotz all dieser Gefahr spricht Jesaja von Gottes Rettung, von Frieden und Gerechtigkeit – und davon, dass alle, die noch im Dunkeln leben, bald das Licht erblicken werden:

Auch uns ruft er heute zu: Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt.“ Diese Zusage trifft uns mitten in unseren Alltag. Gottes Licht bleibt nicht fern, sondern richtet uns auf und schenkt uns Kraft, damit ein Licht über uns aufgeht und wir selbst zu einem Licht für andere werden. Dann hat die Dunkelheit nicht das letzte Wort.

Mit Botschaften, die uns zeigen, wie unser Alltag hell“ werden kann und wie das Licht zu uns kommen kann, stimmten sich die Schülerinnen und Schüler auf das nahende Weihnachtsfest ein. Dazu trugen nicht nur die vielen Schülerinnen und Schüler bei, die die Gottesdienste mitgestalteten, sondern auch Johannes Ludwig und Tanja Mohr, die die Gottesdienste musikalisch an der Orgel begleiteten.

Die Fachschaften Katholische und Evangelische Religionslehre wünschen allen Schülerinnen und Schüler und ihren Familien ein frohes, gesegnetes und helles“ Weihnachtsfest und erholsame Ferientage!