Firmung – „Ich habe dich beim Namen gerufen“

  • Die Osterkerze von St. Stephan strahlte über allen Kerzen, als vor Pfingsten 39 Buben und Mädchen aus den 6. Klassen des Gymnasiums bei St. Stephan die Firmung empfingen.
  • Im Verlauf des Firmgottesdienstes wurden dann auch die privaten Kerzen entzündet: Tauf‑, Kommunion- und auch eigene für den Tag gestaltete Firmkerzen waren hier dabei.
  • Religionslehrerin Melanie Schmaus am Ambo und die Buben und Mädchen des Unterstufenchores gestalteten die Firmfeier lebendig mit.
  • Die Evangelienprozession gestalteten die Heranwachsenden mit dem nach vorne durchgereichten Evangeliar – das Wort Gottes mitten unter den Menschen.
  • In seiner Predigt ging Abt Theodor von St. Stephan auf die Bedeutung des Namens ein, mit dem Gott jeden ganz persönlich anspricht.
  • Und bei der Salbung und Handauflegung im persönlichen Moment der Firmung erklingt auch der Name des Firmlings, mit dem er ganz individuell angesprochen wird.
  • Auch die Gabenbereitung gestalteten die Firmlinge in Form einer Gabenprozession, die aus vielen Händen alles in die Apsis zum Altar brachte.
  • Abt Theodor leitete leitete die liturgische Feier am Altar. Die Buben und Mädchen des Unterstufenchores und Streicher der Oberstufe gestalteten unter Leitung von Musiklehrer Bastian Walcher am Piano den Gottesdienst musikalisch.
  • Stab und Tasche des Hirten (rechts am Altar) verwiesen auf die Erfahrungen der Firmlinge aus der Vorbereitungszeit: Gemeinsam auf dem Weg” waren sie da als Pilger innerhalb und außerhalb von Augsburg.

Seit Februar bereiteten sich 39 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe in ihren Klassen unter dem Motto: Miteinander auf dem Weg“ auf den Empfang der Firmung vor. Elternabende, Religionsstunden, ein Pilgertag, die Feier der Versöhnung, Kontakte zu den Pfarrgemeinden und Besuche in sozialen Einrichtungen brachten den Jugendlichen ihre Berufung durch die Taufe erneut ins Bewusstsein und ermutigen sie, als Christinnen und Christen Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen.

Thematisch setzten sich die Jugendlichen während der Firmvorbereitung mit ihrem Namen auseinander: Was bedeutet mein Name? Warum haben dir deine Eltern deinen Namen gegeben? Kennst du deinen Namenspatron? Eltern überlegen sich oft lange, welchen Namen sie ihrem Kind geben. Schließlich ist der Name eng mit der Person verbunden und wir tragen ihn ein Leben lang.

Abt Theodor Hausmann sprach die Firmlinge während der Spendung der Firmung am 15. Mai 2026 mit ihrem Namen an. Dieses Angesprochenwerden“ mit dem eigenen Namen soll zeigen, dass jeder Einzelne mit seiner Einzigartigkeit, seinen Talenten und seiner Persönlichkeit gemeint ist. Gott ruft uns Christen beim Namen. Er kennt uns und ist immer bei uns: Fürchte dich nicht! Ich habe dich beim Namen gerufen, du bist mein“ (Jes 43,1). Mit dieser Zusage Gottes bestätigten die Jugendlichen ihre Entscheidung für den christlichen Glauben.

Zur feierlichen Gestaltung des Gottesdienstes trugen besonders auch die musikalische Gestaltung durch ein Instrumentalensemble und Unterstufenchor unter der Leitung von Bastian Walcher sowie Tanja Mohr und Johannes Ludwig an der Orgel bei.

Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer konnten sich die Firmlinge nach dem Gottesdienst auch noch mit Köstlichkeiten der Gesunden Pause und Getränken stärken und so die Feier mit ihren Eltern und Patinnen und Paten noch gemeinsam ausklingen lassen.

  • Alle 39 Kinder fanden sich nach dem Firmgottesdienst mit Abt Theodor und den Religionslehrkräften Melanie Schmaus und Thorsten Milchert zu einem Erinnerungsfoto zusammen.