1. Juli: Zora del Buono bei „Literatur im Klostergarten”

  • Zora del Buono liest am Mittwoch, den 1. Juli 2026 bei Literatur im Klostergarten” aus ihrem Roman Seinetwegen”, der sich mit dem Unfalltod ihres Vaters auseinandersetzt.

Am Mittwoch, den 1.7.2026, wird Zora del Buono, die renommierte Schweizer Architektin, Journalistin und Schriftstellerin, aus ihrem aktuellen Roman Seinetwegen lesen.

Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Klostergarten der Abtei St. Stephan an der Karmelitenmauer statt. Bei schlechtem Wetter wird auf die Große Aula des Gymnasiums bei St. Stephan ausgewichen. Die Lesung wird musikalisch von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums mitgestaltet.

Zora del Buono, geboren 1962, studierte an der ETH Zürich Architektur, nach der Wende war sie in Berlin Entwurfsarchitektin und Bauleiterin. 1996 gründete sie zusammen mit Nikolaus Gelpke, einem Biologen, die Zeitschrift mare. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit begann sie auch schriftstellerisch tätig zu werden. Inzwischen gibt es zahlreiche Romane von ihr, die so unterschiedlich sind wie das bunte Leben der vielgereisten Autorin.

Besonders hervorzuheben ist der Roman Die Marschallin (2020), der gleichsam die Vorgeschichte zu Seinetwegen darstellt. Im Mittelpunkt steht die herrische, stolze Slowenin Zora, die ihren späteren Ehemann, den Radiologieprofessor Pietro Del Buuono am Ende des Ersten Weltkriegs kennenlernt. Das Paar lebt in Bari ein politisch engagiertes, großbürgerliches Leben. Der jüngste Sohn ist der Vater von Zora del Buono.

Zora del Buono ist begeistert von alten Bäumen, liebt Hunde – sie wird ihre beiden Hunde zur Lesung mitbringen –, bezeichnete sich lange als Architektin, die auch schreibt …

Was ist Seinetwegen? Eine autofiktionale Spurensuche?

Zora del Buono verliert ihren Vater im Alter von acht Monaten durch einen Autounfall und wächst bei ihrer Mutter in der Schweiz auf. Erst im späteren Erwachsenenalter beginnt sie Fragen nach dem Töter“ ihres Vaters zu stellen, über den sie niemals mit ihrer Mutter gesprochen hat. Sie kennt nicht einmal seinen Namen. Eine spannende kriminalistisch anmutende Spurensuche nimmt ihren Lauf. Ein Roman, der Fragen nach der eigenen Identität stellt, der sich mit Vaterlosigkeit, aber auch mit schnellen und schönen Autos beschäftigt und ein völlig überraschendes Ende nimmt!

Zora del Buono wurde für diesen Roman mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Außerdem stand der Roman auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2024.