Eine Reise durch die Jazz-Geschichte

  • Der Jazzworkshop” für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen war ein furiose Begegnung mit der Geschichte und dynamischen Entwicklung des Jazz vom 19. Jahrhundert in New Orleans bis heute. Musiklehrer Bastian Walcher (links am Piano) hatte dazu Jazzgrößen der Augsburger Szene eingeladen …
  • … wie Martin Krechlak an Klarinette und Saxofon, Uli Fiedler am Bass und den renommierten Jazzschlagzeuger und künstlerischen Leiter des Internationalen Augsburger Jazzsommers Tilman Herpichböhm.

Eine musikalische Reise durch die Geschichte des Jazz erlebten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen beim Workshop mit Tilman Herpichböhm, dem renommiertem Jazzschlagzeuger und künstlerischen Leiter des Internationalen Augsburger Jazzsommers.

Im Laufe von drei Schulstunden spannte Herpichböhm den Bogen von den afroamerikanischen Worksongs über New Orleans Jazz, Swing, Bebop und Modern Jazz bis hin zu experimentellen Stilrichtungen wie Free Jazz. Jede Epoche wurde anhand sorgfältig ausgewählter Hör- oder Videobeispiele vorgestellt, sodass die Entwicklung des Jazz für die Schülerinnen und Schüler anschaulich und leicht nachvollziehbar wurde.

Den Höhepunkt des Workshops bildete ein abschließendes Livekonzert mit Größen der Augsburger Jazzszene. Gemeinsam mit den beiden (Instrumental-) Lehrern Bastian Walcher (Piano) und Martin Krechlak (Klarinette und Saxofon) sowie Uli Fiedler (Bass) präsentierte Tilman Herpichböhm Stücke aus den unterschiedlichen Epochen der Jazzgeschichte:

Den Auftakt machte Oh When the Saints“ als Beispiel für den New-Orleans- bzw. Dixieland-Jazz. Es folgten Don’t Get Around Much Anymore“ und How High the Moon“ als Vertreter der Swing-Ära. Mit dem direkt im Anschluss gespielten Ornithology“ wurde eindrucksvoll der Übergang vom Swing zum Bebop hörbar. Dat Dere“ stand exemplarisch für Hard Bop, Take Five“ für den Cool Jazz und Birdland“ für den Jazz Fusion. Besonders wild und experimentell wurde das Free Jazz Beispiel von den Musikern veranschaulicht, bei dem auf den Instrumenten die ungewöhnlichsten Töne erzeugt wurden.

Ein herzlicher Dank gilt Tilman Herpichböhm und den beteiligten Musikern. Ebenso bedanken wir uns beim Referat Jazz des Bayerischen Musikrats sowie beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die die Durchführung des Workshops durch ihre Förderung und Finanzierung ermöglicht haben.