Anna Hartl beste „Latina Bavariae”
Über drei Runden geht der Landeswettbewerb Alte Sprachen in den Fächern Latein und Griechisch: Eine Klausur in Runde 1, eine Hausarbeit in Runde 2 und schließlich ein mündliches Examen in München in Runde 3. Anna Hartl, Abiturientin des Jahrgangs 2026, hatte sich vor über eineinhalb Jahren der Klausur gestellt und war jetzt, Ende Juni 2026, als eine von drei Landessiegerinnen in Latein an ein grandioses Ziel gelangt.
Zusammen mit Schulleiter Alexander Wolf und ihrem Oberstufen-Lateinlehrer P. Emmanuel Andres war Anna ins Kultusministerium in München eingeladen, um die Ehrung mitzufeiern.
Für diesen außergewöhnlichen Erfolg übereichte der Leiter der Gymnasialabteilung, Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter, ihr im ehrwürdigen Ambiente des Alten Ministergangs im Bayerischen Kultusministerium ihre Urkunde als „Prima Latina Bavariae”.
Neben den Urkunden durften sich die Siegerinnen und Sieger über attraktive Buchpreise sowie ein Preisgeld freuen. Auf die drei Landessiegerinnen und Landessieger aus Augsburg, Markt Indersdorf und Nürnberg wartet zudem ein besonderes Highlight: Sie werden der Studienstiftung des Deutschen Volkes zur Aufnahme vorgeschlagen.
In seiner Laudatio fand Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter klare Worte über die Bedeutung der Alten Sprachen am Gymnasium: „Latein und Griechisch sind faszinierende Fächer – die Begeisterung dafür ist in den Wettbewerbsbeiträgen deutlich spürbar. Gerade in Zeiten von KI und Informationsflut stärkt humanistische Bildung die Fähigkeit, kritisch zu denken und Orientierung zu gewinnen. Unsere Finalistinnen und Finalisten haben in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sicher sie die Alten Sprachen beherrschen, und dabei beeindruckende Brücken in die Gegenwart geschlagen.”
Das Gymnasium bei St. Stephan freut sich mit Anna Hartl über diesen schönen und durchaus nicht alltäglichen Erfolg und gratuliert der strahlenden Landessiegerin: „Optime fecisti, Anna! Et vivant sequentes!”