Annäherung an lebendiges Gedenken

  • Schwester Elinor Grimm, Besucherbegleiterin an der KZ-Gedenkstätte Dachau, stieg mit der Projektgruppe von St. Stephan tief in Fragen der Erinnerungskultur ein.
  • Direkt in der Mittelachse der Lagerstraße der KZ-Gedenkstätte Dachau steht die katholische Todesangst-Christi-Kapelle, die als erstes religiöses Mahnmal 1960 gebaut wurde.
  • Schwester Elinor mit dem Schülerteam auf der Lagerstraße: Sie fand einst durch die KZ-Geschichte ihres Ordensgründers, Pater Josef Kentenich, zur Aufgabe, sich für die Gedenkkultur zu engagieren.
  • Studium in den vielfältigen Quellen, die die KZ-Gedenkstätte Dachau bietet

Dem „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ widmet sich derzeit ein Projekt-Seminar der Q11. Der 27. Januar 1945, an dem das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde, wird heute als ein Tag der Erlösung und als ein Symbol der Freiheit gedeutet.

Um die Auseinandersetzung mit dem Thema zu vertiefen und – als Projektkonzept für die Schulgemeinschaft – sichtbar werden zu lassen, fuhr das P-Seminar gemeinsam mit seiner Leiterin Melanie Jahn in die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Die Absicht lautete: Nochmal hinsehen, nochmal besinnen und erinnern, um im nächsten Jahr diesen Gedenktag am Gymnasium bei St. Stephan produktiv zu gestalten und auch andere Menschen teilhaben zu lassen. Unter dem Stichwort „Erinnerungskultur – was hat das mit mir zu tun?“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler stark mit den Themenbereichen der Erinnerungspflege und der Gedenkstättenpädagogik. Auch aus diesem Blickwinkel bot das Seminar unter Anleitung von Schwester Elinor Grimm, einer Referentin der KZ-Gedenkstätte Dachau, interessante Verknüpfungsmöglichkeiten von Theorie und Praxis bewussten Gedenkens.