BigBand & Friends

  • Die Klassenprojekte boten neben Musik und Gesang auch wieder Performance und Tanz.
  • Samuel Hadwiger mit einem Saxophonsolo
  • Maximilian Mannel präsentierte seine Songs mit großer Leidenschaft.
  • Tanz und Gesang bei den Projekten der 9. Klassen
  • Bastian Walcher leitet die vielköpfige Junior BigBand.
  • Ida Hagelüken bot die Gesangsnummern mit der BigBand.
  • Die Musiker der BigBand unter Bastian Walcher im vollen Einsatz

Viel gute Laune, alte Bekannte und wehmütige Abschiedsgefühle gab es am Donnerstagabend kurz vor den Frühjahrsferien zu spüren, als die BigBand von St. Stephan unter der Führung von Bastian Walcher gemeinsam mit der JazzTube und Josef Kellermann zu einem äußerst vergnüglichen Konzert in die Große Aula einlud. Viele Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler und Ehemalige ließen es sich nicht nehmen, den schwungvoll muszierenden Bands zuzuhören und sich selbst in eine beglückte (Vorferien)Stimmung zu bringen.

Außergewöhnliche Klassenprojekte und eine heiter-gelöste Stimmung

Den Anfang bildete das überaus sorgsam spielende Saxophonquartett mit dem Beatles-Klassiker „When I’m sixty-four“, das das Publikum mit seiner Beschwingtheit unverzüglich ansteckte. Bastian Walcher führte in der Folge launig und fröhlich durch den ersten Teil des Abends. Die Klassenprojekte der 9. Klassen, „Marvin Gaye“ (9ac) und „Secret love song“ (9b), zeigten in ihrer Instrumentierung und Choreographie viel Engagement und Esprit. Als Solisten trat Maximilian Mannel im Duett mit Savannah Rohde und Justin Untch am Klavier auf, sie präsentierten sich in ihren Songs „Lost without you“ und „Falling“ mit zart schmelzenden und anrührenden Stimmen.

Nach der Pause – kalter Sekt und Schnittchen, angerichtet von der SMV und den Verbindungslehrern warteten auf die gut gelaunten Konzertbesucher – legte die BigBand los und spielte sich in gewohnt präziser und erfreulich frischer Manier in die Herzen der Besucherinnen und Besucher. So wurden Klassiker aus der 80er Jahren wie „Footlose“, aber auch andere zeitlose Songs wie „Cold Duck Time“, „Fields of gold“, „Blues machine“ oder, ganz wunderbar interpretiert, „Gonna fly now“ zu Gehör gebracht, immer wieder angereichert durch herrliche Soli von Samuel Hatwiger (Altsaxophon), Benedikt Hochmuth (Posaune) oder David Schwarz (Tenorsaxophon). Ida Hagelüken überzeugte mit ihrer Gesangsdarbietung von „Oops“ ebenso wie die erneut auftretende Savannah Rohde in „The way you make me feel“ und Kristian Karg in „Seven Nation Army“. Wie jedes Jahr musste sich Bastian Walcher von den Schülerinnen und Schülern der Q12 verabschieden. Der Bandleiter war wie seine scheidenden Schützlinge Polina Kuzmina, Georg Schaller, Yannick Fritsch und Enzo Spörlein gerührt und voller Wehmut, dass eine schöne gemeinsame Zeit mit vielen herrlichen Konzerten gerade zu Ende ging. Um diesen Schmerz zu abzumildern, schenkten ihm die künftigen Absolventen 2020 ein „klingendes Weinglas“ mit Zubehör, also Wein.

Die JazzTube und ein quirliger Josef Kellermann

Nach der Pause übernahm Josef Kellermann hochmotiviert die Moderation des zweiten Teils des Abends. Mit größtem Körpereinsatz und viel Elan ließ er seine Musikerinnen und Musiker „Superstition“ „The Chicken“ oder „I wish“ spielen. Deren Begeisterung schlug sich auch in der mitreißenden Lautstärke nieder. Fein konturiert und angenehm unaufgeregt erwies sich Selma Jakic in ihren solistischen Darbietungen von „Fly me to he moon“, „Birdland“ and „You are the sunshine of my life“. Josef Kellermanns Affinität für „The Blues Brothers“ zeigte sich auch in der kernig-kraftvollen Interpretation von „Everybody needs somebody“. Und dann war auch bei dieser Band die Zeit des Abschiednehmens gekommen. Aus der Q12 wurden  verabschiedet: Polina Kuzmina, Allegra Lenz, Selma Jakic, David Spielhofen, Cornelius Geirhos und Josef Schalk. Auch diese Schülerinnen und Schüler bedankten sich mit einem Geschenk für die vielen musikalischen Jahre. Da das Publikum Josef Kellermann immer nur von hinten beim Dirigieren sähe, hätten sie, so Allegra Lenz, dies ändern wollen. Daher übergaben sie ihrem Bandleader ein T-Shirt mit dessen Konterfei am Rücken, das dieser hocherfreut sofort überzog.

  • Josef Kellermann moderiert die nächste Nummer der JazzTube an.
  • Exquisite Musik bot das Saxophon-Quartett.
  • Selma Jakic zeigt, was Jazzgesang bedeutet: Mal in berührender Art …
  • … mal in expressiver Weise.
  • „Damit auch die Leute mal sehen, wie Herr Kellermann seine Musiker anblickt!“ Ein T-Shirt mit erhellendem Rückenaufdruck.
  • Zum Abschied gibt’s ein Erinnerungsbild der Band aus den Händen von Bandleader Josef Kellermann.
  • JazzTube mit der kraftvollen Posaunistenriege

So endete der Abend mit BigBand & Friends zwar hochvergnüglich, aber eben auch ein wenig wehmütig.