Buchschätze digital – St. Stephan und die Staatsbibliothek

„Opera iucundissima“ – „Wirklich spannende und starke Werke“ aus den Frühen Drucken der Augsburger Staats- und Stadtbibliothek (SuStB) konnten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bei St. Stephan in einem einjährigen Prozess auswählen und digitalisieren. Innerhalb der Digitalen Sammlungen der SuStB haben die „Opera iucundissima“ künftig einen festen Platz.

Am Dienstag, den 6. März 2018 stellt das Projektteam um Teamleiter Matthias Ferber in den Räumen der SuStB an der Schaezlerstraße ab 19.00 Uhr seine Arbeit und das Ergebnis vor: Über 30 Autoren aus der Antike (griechisch, lateinisch und auch neulateinisch) von Homer bis Kopernikus umfasst diese Teilsammlung, in der insbesondere Drucke des 16. Jahrhunderts aufbereitet wurden.

Homer und Herodot, Platon und Aristoteles, Sophokles und Aristophanes, Cicero und Curtius Rufus, Vergil und Ovid, Seneca und Sallust, Sueton und Boethius, Kopernikus und Luther, Ulrich von Hutten und Paul von Stetten … – sie alle werden bei dieser Präsentation in ihren Drucken handgreiflich greifbar sein und gleichzeitig in der weltweit zugänglichen Digitalisierung im World Wide Web.

Derzeit laufen die letzten Arbeiten an der Sammlung berühmter antiker (Schul-)Autoren: Denn nicht nur Scans werden benötigt, sondern vor allem qualitätvolle Navigationen durch die Texte und Drucke. So vereinigt das Projekt klassische Autoren, europäische Buchkunst der Frühen Neuzeit und die hochmoderne digitale Verfügbarkeit und Nutzbarkeit.

Zur öffentlichen Projektpräsentation in der Staats- und Stadtbibliothek am 6. März 2018 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten, Freunde der Klassischen Antike, Schüler und Studenten, Buchliebhaber sowie Kultur- und Bildungsorientierte herzlich eingeladen: Ein spannender Blick hinter die Kulissen jenes Wandels, der die antiken Autoren einst aus den Handschriften in die Bücher holte und nun aus den Büchern ins digitale Zeitalter weiterreicht!