Eine Woche in der Wertacher Mühle

  • Auf dem Gipfel der 1542 Meter hohen Reuter Wanne bei Wertach: Der Berg liegt allein, war für alle gut besteigbar und bietet eine ausgezeichnete Aussicht.
  • Feuermachen wie in der Steinzeit: Mit Feuersteinen braucht man Zeit, Geduld und sehr feines Brennmaterial.
  • Einmal entfachte Glut will liebevoll betreut werden.
  • Schnitzen ist eine wundervolle Freizeitbeschäftigung, vor allem dann, wenn es Holz in allen Formen und Größen gibt.
  • Im Forscherlabor bei der Untersuchung der Wasserqualität der Wertach: Als Augsburger ist es besonders interessant, einmal an den Oberlauf unseres Stadtflusses zu kommen.

Am Montag traf sich unsere Klasse 5d schon um 8.30 Uhr, um die Anreise zum Schullandheim zügig zu starten. Wir fuhren mit dem Bus zur Wertacher Mühle, einer frei stehenden alten Mühle im Allgäu. Darauf bezogen wir unsere Betten und räumten den Koffer aus. Schließlich gingen wir nach einer Freizeit den Naturerlebnispfad ab. Bald wurde es Abend und ein interessanter erster Tag ging vorbei.

Am zweiten Tag machten wir eine lange Tageswanderung von Wertach zur Reuter Wanne. Auch wenn viele eine kleinere Wanderung machten wollten, bewältigten alle den Berg bis zum Gipfel. Am nächsten Tag übten wir Feuermachen mit einem Feuerstein sowie Schnitzen. Da durften wir – wie in der Steinzeit – ein Feuer entfachen und Marshmallows und Stockbrot backen. Ob man das Wasser des anliegenden Baches trinken kann, untersuchten wir am Donnerstag. Wir stellten fest, dass es so war.

Am Freitag schließlich packten wir wieder die Sachen und fuhren zurück nach Augsburg.

Und nun die Fragen, was uns wie gefallen hat (von Anna, Charlotte und Johanna):

  • Was war das Coolste? auf den Gipfel steigen, Feuer machen, Spielen im Wald, die Bergwanderung schaffen, Schnitzen, Hüttenbau mit Heike und Stefan
  • Was war das Lustigste? Zimmergespräche, Tussishow, wo die Mädchen gekreischt haben (Morast), Waldlager bauen, dass Ferdinand beim Spiel die Lösung gerufen hat
  • Was war das Schlimmste? die große Wanderung, nicht einschlafen können, weil die so lang reden, dass ich mich geschnitten habe
  • Was war das Gemeinsame? die Forschergruppen, die große Wanderung (jeder hilft jedem), als Vincent sich verletzt hat, Feuer machen und Schnitzen, die Waldgeschichte mit den Tieren, beim Spiel „Ich sitze im Grünen“, Waldlager bauen
  • Was war das Seltsamste? Dass man ein Pferd so misshandeln kann, dass es nur mehr ein Auge hat; dass ich die Mädchen nicht verstehe, dass der Boden in der Mühle schief war, dass bei der Wanderung manche so langsam und manche so schnell waren
  • Was war das Gruseligste? nix, die Spinnen in der Nacht, dass es absolut dunkel war, dass ich in der Nacht Schritte gehört habe, dass bei Donner die ganze Mühle gewackelt hat
  • Was war das Überraschendste? dass uns eine Katze im Zimmer besucht hat, dass welche Bauchweh bekommen haben, dass die Mühle so cool war, dass Watte ein super Anzünder ist, dass die Zeit so schnell vergangen ist
  • Das werde ich nie vergessen: ALLES, wie man am besten Feuer macht (mit einem Feuerstein), meine Fingerverletzung, das Lagerbauen, die Lagerfalle der Jungs, die Wanderung, Schnitzen und Feuermachen

„Daumen hoch“, „Es war schön, super, hat einfach Spaß gemacht!“, „Ich will nochmal hin!“