Erneut auf den Spuren des „Lechhansl“

  • Im Paterzeller Eibenwald
  • Das Augustinerchorherrenstift von Polling
  • Künstlerische Details in der Pollinger Klosterkirche
  • Der Pollinger Bibliothekssaal …
  • … mit detailreichen Fresken, etwa zur Mathematik
  • Am Bergobservatorium des Hohenpeißenbergs
  • Erläuterungen eines erfahrenen Meteorologen
  • In der Gnadenkapelle auf dem Hohenpeißenberg

Auch beim diesjährigen Ausflug des Fördervereins sind die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem umtriebigen Maler Johann Baptist Bader, den „Lechhansl“, begegnet. Schon im vergangenen Jahr hat der Ausflug zu etlichen seiner Wirkungsstätten geführt.

Nach einem kurzen, aber überraschenden Halt an der Kreuzkapelle von Wessobrunn hat der Ausflug mit einem eher sportlichen oder gesunden Programmpunkt begonnen, nämlich mit einem Spaziergang im Paterzeller Eibenwald (einem Naturdenkmal der Bayerischen Staatsforsten). Bestimmt lag es auch an den guten Weißwürsten, mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend im nahe gelegenen Gasthof stärken konnten, dass der Geburtstagskanon auf das Wohl von Pater Gregor so kräftig und herzlich erklingen konnte.

Weiter ging es dann nach Polling, zur dortigen ehemaligen Augustinerchorherrnkirche mit der Heiltumskapelle, in der die Ausflugsgesellschaft die Deckengemälde des Lechhansl gleich wiedererkannte. Die reiche Geschichte des Klosters und der Wallfahrtsstätte mit wiederkehrenden Phasen der sinnlosen Zerstörung, aber auch des Neuaufbaus mit vielfältigen künstlerischen Zeugnissen der einzelnen Bauphasen wurden uns in einer Führung näher gebracht – über die Pracht des ehemaligen Bibliothekssaals waren alle überrascht.

Anschließend ging es hinauf auf den Hohen Peißenberg, wo wir nach einem kleinen Spaziergang im ältesten Bergobservatorium der Welt von einem höchst kundigen Führer, der sein ganzes Leben hier oben zugebracht hatte, erwartet wurden. Höchst spannende Geschichten – jetzt mehr naturwissenschaftlicher Art – angefangen von der Wetterbeobachtung bis hin zu sehr aktuellen Forschungsvorhaben brachten wir hier in Erfahrung. Und zu guter Letzt stand noch in der nahegelegene Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit der wunderschönen Gnadenkapelle ein Besuch an: Ein Werk der bekannten Wessobrunner Stukkateure, des Bildhauers Franz Xaver Schmädl und des Hohenpeißenberger Bauernsohns Matthäus Günther, der hier ein herrliches Deckenfresko schuf, das uns an den Kleinen Goldenen Saal erinnert hat.

Nun war es Zeit für eine Brotzeit in fröhlicher und allmählich immer mehr vertrauter Runde – ist doch gerade dies auch ein Anliegen unserer Ausflüge: Alt und Jung möge sich gegenseitig kennenlernen und von den gemeinsamen (schulischen) Erlebnissen den Bogen zum Jetzt und Heute schlagen.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Prof. Franz-Bernhard Weißhaar, dessen Texte uns während der Busfahrt eingestimmt haben. Den lang anhaltenden Applaus aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Ferdinand Reithmeyr und seine Frau hoch verdient: Sie haben uns einen wunderschönen Tag bereitet!