Extraklasse-Tage mit Projektplanung, Stressresilienz & Co

  • Beim Elitenetzwerk-Seminar für Oberstufenschülerinnen und ‑schüler der bayerischen Modellklassen für Hochbegabte gibt es drei Tage voll qualitätvoller Arbeit …
  • … die in der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) in einer hochkarätigen Umgebung und unter besten Rahmenbedingungen stattfinden …
  • … und direkt am Ammersee gelegen auch einen großartigen Freizeitwert aufweisen: Lernen in toller Gemeinschaft und unter besten Bedingungen.

Drei Tage am Ammersee in gediegenster Tagungsatmosphäre bietet das Elitenetzwerk-Seminar stets im Herbst den Oberstufenschülerinnen und Schülern bayerischer Hochbegabtenklassen. Das Bildungszentrum Holzhausen der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) liegt direkt am Ammersee und liefert den passenden Rahmen für ein qualitätvolles Seminarangebot zum Stichwort Softskills.

Ausgerichtet wird dies seit rund zehn Jahren für Schülerinnen und Schüler bayerischer Hochbegabtenklassen, um in wunderschöner Lage direkt am Ammersee den außerschulischen Austausch junger Erwachsener zu fördern und es den Teilnehmenden zu ermöglichen, sich bayernweit mit namhaften Organisationen, verschiedensten Schulen oder Einzelpersonen zu vernetzen.

Eine gewisse strukturierende Leitlinie boten hierbei fünferlei Workshops zu den Themen Interkulturelle Kommunikation, Stressresilienz, Medienkompetenz, Körpersprache und Nachhaltige Projektplanung, in welche sich die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld ihres Besuches je nach individueller Präferenz einwählen konnten. Pro Person konnte genau ein Kurs belegt werden, der in mehreren Blöcken über das Wochenende hinweg den jeweiligen Themenschwerpunkt ausführlichst behandelte – teils in Form theoretischen Inputs (veranschaulicht an Praxisbeispielen) oder auch durchsetzt mit kleinen Einzel- und Gruppenarbeiten, darunter Elevator-Pitches oder assoziatives Freewriting.

Ob all dieser Methodik, Technikanleitung und Wissensvermittlung ist es kaum weiter verwunderlich, wenn den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einem solchen Tag auch der Sinn nach körperlichem, sportlichem Ausgleich steht, der in diesem Seminar fest im Programm vorgesehen ist und nochmals Gelegenheit zum völlig ungezwungenen gegenseitigen Kennenlernen bietet – sei es während einer gemeinsamen Hip-Hop-Session, einer Runde ​„Tabu” oder einer Partie Werwolf. Wer lieber abends einen Spaziergang am Ammersee unternehmen möchte, dem ist auch das natürlich erlaubt!

Ganz grundlegend ist es das Ziel dieser Tage, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern einerseits ihre Fähigkeiten und Kompetenzen aufzuzeigen, und andererseits ganz konkrete Weiterbildungsmaßnahmen und Studienempfehlungen vorzustellen. Hierunter fällt beispielsweise auch die Erläuterung des Max-Weber-Programms, eines staatlichen Spitzenstipendiums des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kultur zur Förderung besonders begabter Studierender in Bayern.

Bei bestandener Aufnahmeprüfung erwarten einen hier eine monatliche Bildungspauschale, eine Auslandsförderung, zahlreiche akademische Zusatzangebote sowie individuelle Mentoring-Programme an den jeweiligen Hochschulen. Zu diesem Zwecke konnten wir uns an einem Abend mit sechs eben jener Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammensetzen und so sehr interessante Gespräche über die geeignetsten Universitäten, Einstellungen, generelle Tipps oder auch völlig grundlose Befürchtungen führen.

Neben der inhaltlichen Fülle des Programms muss an dieser Stelle auch zweifelsohne die kulinarische Vielfalt der örtlichen Küche gepriesen werden. Denn nicht nur waren Frühstück, Mittag- und Abendessen der dortigen Kantine überaus reichhaltig und schmackhaft, darüber hinaus bestand zu jeder Zeit die Gelegenheit, das vielfältige Getränkeangebot in Form verschiedener Kaffeezubereitungen, Limonaden oder Tees wahrzunehmen. Die hierfür erhobene Getränkepauschale dürfte sich (zumindest innerhalb unserer Gruppe von Schwaben) somit bereits gegen Ende des ersten Tages mehr als relativiert haben. Sämtliche weitere Kosten, sprich Busfahrt, Unterkunft, Verpflegung und Seminar, werden vollumfänglich vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus getragen.