Fake-News an St. Stephan

  • Ulrich Pfaffenberger, Chefredakteur beim vmm-Wirtschaftsverlag, stellte berühmte „Fake News“ vor: Vom antiken Atlantis-Mythos bis zum Bernsteinzimmer ging diese interessante Liste.
  • „Fake News“ haben in aller Regel ein Ziel: Am Beispiel der „Dolchstoß-Legende“ nach dem Ersten Weltkrieg spielte Pfaffenberger das Szenario durch.
  • Aufmerksame Zuhörer und experimentierfreudige „Faker“ fand Pfaffenberger bei seinem Workshopvormittag im Rahmen der Schülerakademie St. Stephan.
  • Mittendrin im heutigen Medienwirrwarr: Zur Wirksamkeit von „Fake News“ gehört die Angst und Verführbarkeit des Publikums.
  • Pfaffenberger brachte die Teilnehmer der Akademie auch zum Stutzen: Hier sollen sie gerade einen seltsamen Hieroglyphenhaufen entschlüsseln – und rätselten über den Datensalat codierter Flugwetterdaten!

Vermutlich haben Sie schon einmal den Begriff „Fake-News“ gehört und haben in diesem Zusammenhang das Bild von Donald Trump vor Augen. Doch als „Fake-News“ werden grundsätzlich alle manipulativ verbreiteten und gefälschten Nachrichten bezeichnet.

Zu diesem Thema fand im Rahmen der Schülerakademie – eingeladen war über 30 talentierten und interessierten Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen von St. Stephan – ein interaktiver Workshop unter Anleitung von Ulrich Pfaffenberger, einem renommierten Journalisten beim vmm-Wirtschaftsverlag und Altstephaner, statt.

Doch bevor wir selbst unsere eigenen Fake-News in die Welt setzen durften – zumindest in unserer kleinen Gruppe – erläuterte Pfaffi (er bestand selbst darauf) voller Enthusiasmus und mitreißender Begeisterung, was denn eigentlich richtige Berichterstattung kennzeichnet. Ebenfalls erklärte er, wie und warum Fake-News verbreitet werden und an welchen Merkmalen man sie am besten erkennen kann. Nach der erfolgreichen, zugleich lustigen und Augen öffnenden Gruppenarbeit fassten wir alles Neu-Gelernte zusammen und erhielten von Pfaffi das Angebot, uns auch in Zukunft in Gesprächsrunden mit ihm zur aktuellen Entwicklung in den Medien auseinanderzusetzen.

Dank des interessanten und voll Witz gestalteten Workshops waren die zunächst lang erscheinenden drei Stunden wie im Flug vergangen, und so können wir im Namen aller Beteiligten sprechen, wenn wir sagen, dass die Freude auf die nächste Veranstaltung im Rahmen der Schülerakademie bereits jetzt groß ist.