Fast vergessene Klänge

  • Wo sonst das Publikum sitzt und lauscht, ergibt sich im abgestuhlten Kleinen Goldenen Saal Platz für die Probentage des Orchesters.
  • So zeigt die Probensituation vom Dirigentenpult aus.
  • Die Bläser müssen gemäß den für Schulen geltenden Hygieneregeln mehr Abstand einhalten als die Streicher: Im Kleinen Goldenen Saal lässt sich das umsetzen.
  • Abstände, viel Licht, gute Sichtverhältnisse: Der Kleine Goldene Saal in der Jesuitengasse wird im Coronajahr 2021 auch zu einem angenehmen Probenlokal.
  • Die Schlagwerker sind voller Konzentration bei der Sache.
  • Ein Blick über die Notenpulte zeigt, welches Orchesterwerk eingeprobt wird.
  • Die kleine Parkanlage in der Jesuitengasse eignet sich bei schönem Wetter prächtig als Pausenbereich für die jungen Musikerinnen und Musiker.
  • Im Kleinen Goldenen Saal lässt sich auf rund 350 Quadratmetern das Orchester coronakonform platzieren: Ideale Probenbedingungen unter dem Rokokohimmel.

Antonin Dvořák schrieb seine 9. Symphonie in e-Moll op. 95 inspiriert von seinem dreijährigen Aufenthalt in Amerika. Deshalb trägt sich auch den Beinamen „Aus der Neuen Welt“, unter dem sie zu einem der beliebtesten und bekanntesten Werke des Komponisten wurde.

Geradezu passend ist dieser Name auch für die derzeit statt findenden Probentage des Orchesters von St. Stephan. Nach einer fast zweijährigen musikalischen Durststrecke ohne gemeinsame Proben und Aufführungen kommen die Ensemblemitglieder zum ersten Mal wieder in der großen Gesamtbesetzung zusammen: Ein neuartiges, weil fast vergessenes (Klang-)Erlebnis für die rund 65 Schülerinnen und Schüler, die eine Woche lang täglich mehrere Stunden unter Berücksichtigung aller geltenden Abstands- und Hygieneregeln im Kleinen Goldenen Saal in der Augsburger Jesuitengasse unter Leitung von Dr. Ulrich Graba eben dieses bedeutende Werk einstudieren. Ergänzend dazu proben nachmittags Instrumentallehrkräfte der Schule mit den einzelnen Stimmgruppen und feilen dabei an den besonders kniffligen Stellen.

  • Registerproben, hier der Holzbläser mit Klarinettenlehrer Thomas Nieberle, fanden parallel auch in der Schule statt.

Da es wegen der Corona-Pandemie kein Abschlusskonzert vor Publikum geben kann, wird die Aufführung von Dvořáks 9. Symphonie am Dienstag, 27. Juli 2021, ab 20 Uhr live gestreamt und kann hier auf der Webseite von St. Stephan mitverfolgt werden. Dazu möchten wir bereits jetzt herzlich einladen.