Faszinierendes Augsburg – Projektwoche der 6c

  • Beim Besuch im Lettl-Museum wurden surrealisitsche Kunstwerke genauer in den Blick genommen.
  • Kreative Auseinandersetzung mit einzelnen Werken gehörte zum Besuchsprogramm.
  • „Kreatives Chaos“: In Kleingruppen recherchierten die Schülerinnen und Schüler und verarbeiteten das Gefundene zu präsentablen Auftritten.
  • Kostüm und Maske halfen am Präsentationsabend, in die Rollen berühmter Augsburger zu schlüpfen ...
  • ... und die zahlreichen Beiträge miteinander zu verknüpfen.
  • Gespannt waren auch die Eltern und Besucher auf die Ergebnisse dieses ersten Präsentationsabends.
  • Eines der Highlights: Ein Interview mit Augsburger Kanuten, die sich auf die Weltmeisterschaft 2022 in Dubai vorbereiten.

Endlich! Die erste Projektwoche der Klasse 6c konnte in Präsenz stattfinden, musste diese doch im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen. Was für eine Aufregung, was für ein emsiges Arbeiten und welche Spannung herrschten vor, als sich die Schülerinnen und Schüler ihrem Thema Augsburg in den unterschiedlichsten Kontexten annäherten. Losgelöst vom strengen Stundenkonzept  recherchierten die Kinder in unseren Bibliotheken, schrieben Drehbücher für ihre Darbietungen, bastelten an Kulissen oder Requisiten und übten ihre Präsentationen ein. Sie gestalteten kleine theatrale Kostbarkeiten, kreierten ein Slow-Motion-Video und fertigten überzeugende digitale Präsentationen an Schließlich zeigten sie ihre Ergebnisse voller Stolz und auch ein bisschen aufgeregt am Donnerstagabend in der großen Aula ihren Eltern. Und siehe da! Es war großartig!

Jim Knopf und das Lummerlandlied

Wer kennt es nicht, das berühmte Lummerlandlied? Besonders aber wird es, wenn es von einer Klasse selbstständig instrumentiert, dirigiert und gesungen wird. Beachtlich, welche Instrumente da gesichtet werden konnten, ein Horn, eine Querflöte, eine Blockflöte, ein Klavier, Schlagzeug, eine Geige, ein Cello oder auch eine Posaune. Unter der Leitung von Florian Sonnleitner begannen die Kinder ihren Präsentationsabend mit diesem wunderbaren Lied. In einer gewissen Selbstverständlichkeit folgte ein kleines Marionettenspiel, in welchem die Geschichte der Augsburger Puppenkiste vermittelt wurde.

Augustus, Leopold Mozart, Jakob Fugger, der stoinerne Ma und Wolfgang Lettl

Weitere inhaltliche Schwerpunkte bildeten Sport, Kunst, historische Meilensteine, Augsburger Wahrzeichen und das Wasser als Weltkulturerbe. Diese wurden durch die beiden charmanten Moderatoren, Linus und Elias, kundig angesagt.

Beim Thema Sport konzentrierte man sich auf die Augsburger Panther und auf die Augsburger Kanuten, die sich gerade in Dubai auf die in Augsburg im Sommer 2022 stattfindende Weltmeisterschaft vorbereiten und mit denen Nora, selbst eine begeisterte Kanufahrerin, ein Videointerview organisieren konnte. Verbindendes Element aller Darbietungen waren berühmte Persönlichkeiten. So wurden neben Augustus, Adrien de Vries, dem berühmten Brunnergestalter, auch der Augsburger Künstler Wolfgang Lettl lebendig. Die Klasse hatte im Vorfeld auch das Lettlmuseum besucht und war durch den Sohn Florian Lettl in das künstlerische Schaffen des Malers eingeführt worden. Und tatsächlich versuchten sie sich selbst durchaus erfolgreich auch an surrealistischen Gestaltungen einer Wäscheklammer.

Per Zeitmaschine kamen Augustus, Bischof Ulrich, Jakob Fugger und der stoinerne Ma zu einer Talkrunde zusammen und erzählten von ihren bedeutsamen Taten für die Stadt Augsburg. Auch Leopold Mozart gab sich ein Stelldichein und berichtete von seinem Schaffen in der freien Reichstadt. Schließlich führte eine weitere Gruppe in die besonderen Wahrzeichen Augsburgs ein und prüfte mit Hilfe eines kleinen Quiz das vermittelte Wissen bei den Eltern ab. Diese schlugen sich wacker bei Fragen wie „Welche Gesamthöhe hat der Maiskolben?“ oder „Wie viele Domsingknaben gibt es?“ Den Abschluss bildeten Leonie, Linda und Isabelle, die kenntnisreich über das Augsburger Wassersystem berichteten und durch ein kleines Experiment die Wirkungsweise der Wassertürme veranschaulichten.

Nachlese

Am Freitag durften die Schülerinnen und Schüler eine Stunde länger schlafen und begaben sich gleichsam zur Vertiefung noch ins Fugger und Welser Erlebnismuseum, wo sie eine hochinteressante Führung zum Thema „Das Maß aller Dinge“ erlebten. Einhellig bekräftigte die Klasse im Nachgang zur Projektwoche, dass sie doch ganz gerne noch eine zweite oder dritte Projektwoche hätten. Das wird ihnen gewährt werden, aber erst im nächsten Schuljahr! Kurz: Schön war´s!