Glück auf! Zu Hufeisen und Bergwerk

  • Das hochsommerliche Wetter beschenkte die Ministrantengruppe nach dem steilen Aufstieg mit einem grandiosen Rundblick, für den der Hohe Peißenberg ja berühmt ist.
  • Mariä Himmelfahrt, die Kirche auf dem Hohenpeißenberg, ist ein echtes Schmuckstück – und war auch den Ministranten einen Besuch wert.
  • Die älteste Bergwetterstation der Welt auf dem Hohenpeißenberg liefert bis heute ununterbrochenen Wetteraufzeichnungen – seit 230 Jahren. Verbunden damit ist das bekannte Meteorologische Observatorium.
  • Die Gruppe der Stephaner Ministranten auf dem Hohen Peißenberg
  • In der Peißenberger Schmiede Holl, die auf vierhundertjährige durchgehende Tradition zurückblichen kann, entstand …
  • … vor den staunenden Augen der Besucher ein Hufeisen.
  • Die Ministranten durften auch selbst auf dem Amboss Hand anlegen.
  • Am glühenden Eisen zu schmieden, war eine Herausforderung, die sich viele nicht entgehen lassen wollten.
  • Vor der Einfahrt in den Bergwerksstollen gibt es erste Informationen durch den Gruppenführer.
  • Viel Interessantes über Bergbau und das harte Alltagsleben der Bergleute konnte man im Bergwerk erfahren.

Der alljährliche Ausflug der Ministranten von St. Stephan fand dieses Jahr am ersten Samstag im Juni statt und führte 15 Ministrantinnen und Ministranten zusammen mit P. Emmanuel nach Peißenberg. Dort angekommen stärkten wir uns gleich mit Gaumenfreuden (saftigen Erdbeeren), die sich durch den ganzen Tag ziehen sollten. Unser Programm bestand aus einer Wanderung auf den Hohenpeißenberg, dem Besuch einer Schmiede (Ausbildungsort unseres Mitministranten Sebastian) und des Peißenberger Bergwerkes.

Die Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ auf dem Hohenpeißenberg ist als Doppelkirche gebaut; besonders faszinierte uns hier die Vielfalt der Baustile, die über die Jahre hinweg nebeneinander entstanden sind. Der Abstieg hinunter nach Peißenberg bescherte manchen von uns neben herrlichen Ausblicken auch einen gehörigen Sonnenbrand. Aber Pater Emmanuel hat uns mit der Einladung zu einem leckeren Eis mehr als entschädigt.

Für uns alle interessant war dann die wirklich anschauliche Vorstellung dessen, wie in einer Schmiede z. B. ein Hufeisen oder Verzierungen aus Metall gefertigt werden. Manche von uns durften sogar selbst Hand anlegen. Nachdem wir an diesem Tag schon einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten, waren wir froh, im Erlebnisbergwerk den Stollen mit einem Bähnchen durchqueren zu können. Ebenso auf Schienen kamen wir wieder nach Augsburg zurück, wo der Tag im „Crudo“ am Pfannenstiel sein kulinarisches Ende fand. Wir danken Pater Emmanuel und dem Kloster für die Einladung zu einem wirklich sehr schönen Tag.