„Grande finale” beim Händel-Experiment

  • Schulchöre aus ganz Deutschland „mixten“ mit beim Händel-Experiment 2018 der Landesrundfunkanstalten unter Federführung des MDR.
  • In Halle an der Saale bot ein großer Gesamtchor mit dem WDR-Symphonieorchester das „Halleluja“ – die Schulchöre wurden klanglich und optisch „eingemischt“.
  • St. Stephan durfte Bayern vertreten – mit einer Aufnahme, die bereits im Januar im Münchner Rundfunkhaus stattgefunden hatte.

Georg Friedrich Händels „Halleluja“ erklingt aus hunderten von Kehlen: Das war der mitreißende Abschluss des „Händel-Experiments“, das am vergangenen Donnerstag, den 3. Mai, sein Finale in Halle an der Saale in der Georg-Friedrich-Händel-Halle fand: Mehrere Rundfunkanstalten der ARD hatten mit Schulchören Teile aus Händels weltberühmtem „Halleluja“ aufgenommen, die nun sekundengleich eingespielt wurden. Der Bayerische Rundfunk hatte dazu im Januar den Schulchor unseres Gymnasiums nach München zu den Aufnahmen mit Howard Arman, dem künstlerischen Leiter des BR-Chores, eingeladen.

„Händel und die Champions – das große Finale“ hieß die Musik-Show, an deren Ende der Rundfunkchor und das Symphonieorchester des MDR sowie die „Voces iuvenales“ des Gymnasiums Sangerhausen Händels „Halleluja“ federführend boten. Über eine Großleinwand wurden die singenden Stephanerinnen und Stephaner phasenweise „eingemixt“. Neben dem Gymnasium bei St. Stephan, Augsburg waren noch vertreten: das Gymnasium am Schloss in Saarbrücken, das Theodor-Heuss-Gymnasium in Sulzbach / Saar, das Goethe-Gymnasium in Frankfurt am Main und das St.-Ursula-Gymnasium, Brühl.

„Brisant“-Moderatorin Mareile Höppner führte durch das Programm, in dem neben dem „Halleluja“ auch sieben Gewinnerstücke aufgeführt wurden, die Schülerinnen und Schüler bundesweit im Geiste Händels komponiert hatten. Im Rahmen dieses großangelegten Projektes mitwirken zu dürfen, war eine große Freude für St. Stephan. Augsburg und Bayern waren hier wirklich würdig vertreten!

Derzeit gibt es noch die ganze Händel-Show in der Mediathek des MDR zu sehen und zu hören. Wer das „Halleluja“ genießen möchte, sollte bis Minute 42:20 vorspulen. Viel Vergnügen!