Großinvestition in Sicherheit und Lebendigkeit

  • Fünf Augsburger Schulen profitieren vom staatlichen Förderprogramm KIP-S, darunter auch das Gymnasium bei St. Stephan mit der dringend notwendigen Pausenhofsanierung: Der schwäbische Regierungspräsdient Dr. Erwin Lohner (links) übergab den Förderbescheid an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl (links) und St. Stephans Schulleiter Bernhard Stegmann. (Quelle: Ruth Plössel / Stadt Augsburg)
  • Im Jakob-Fugger-Gymnasium hatten sich Gäste aus den geförderten Schulen und der Verwaltung eingefunden. In der ersten Reihe v.l. Ministerialbeauftragter Peter Kempf, Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Bildungsreferent Hermann Köhler. (Quelle: Ruth Plössel / Stadt Augsburg)
  • Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl erläuterte den Zusammenhang, in dem das „Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur“, ein Förderprogramm des Bundes, in Augsburg zu sehen ist.
  • Die Übergabe der Förderbescheide an die Stadt Augsburg durfte das Fugger-Gymnasium im Stadtjägerviertel ausrichten und erwies sich mit seiner Concert Band als poppiger Gastgeber.
  • „Oh happy Day“ erklang es – passend zu den Investitionsanstößen für die Schulinfrastruktur – durch die Concert Band am Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg. (Quelle: Ruth Plössel / Stadt Augsburg)
  • Förderbescheide konnten fünf Augsburger Schulleitungen entgegennehmen: v.l. Katja Bergmann vom Maria-Theresia-Gymnasium, Peter Grau von der Martinschule, Ricarda Vüllers-Munz von der Fröbel-Grundschule, OB Dr. Kurt Gribl, Bernhard Stegmann (St. Stephan), Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner und Wilhelm Kugelmann vom Jakob-Fugger-Gymnasium. (Quelle: Ruth Plössel / Stadt Augsburg)

Die lang ersehnte Sanierung des Pausenhofs am Gymnasium bei St. Stephan kommt in Schwung: Einerseits dank der dringend zu schaffenden Feuerwehrzufahrt, andererseits dank der Fördermittel des Bundes, die Ende Januar fünf Augsburger Schulen zugesagt werden konnten. Das „Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur“ (kurz KIP-S) bringt 293 Millionen Euro nach Bayern, davon 29,4 Millionen Euro nach Schwaben, wovon 3,48 Millionen nach Augsburg und davon wiederum 319.000 € nach St. Stephan fließen.

Die Übergabe der Förderbescheide nahm am letzten Januarmontag der schwäbische Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner am Jakob-Fugger-Gymnasium im Augsburger Stadtjägerviertel vor. An Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl übergab er die KIP-S-Bescheide, der sich für jede der fünf Aktenmappen von den Schulleitern der geförderten Schulen vertreten ließ. Oberstudiendirektor Bernhard Stegmann durfte symbolisch die 319.000 € entgegennehmen, die einen Investitionsbedarf von 407.000 € mit 78% fördern.

Gribl und Lohner hoben in ihren Reden hervor, dass die überreich vorhandenen „weichen Faktoren“ an den Augsburger Schulen (wie ein breites Bildungsangebot, starke Lehrer und Begeisterung für Lernen und Wissen) durch „harte Faktoren“ (Raumangebot, Ausstattung, zeitgemäße Infrastruktur) dringend gestützt und unterbaut werden müssen. Wie groß der Bedarf an „harten Fakten“ ist, zeigt schon allein der Umstand, dass Augsburg neun Maßnahmen eingereicht hatte, von denen nun fünf zum Zuge kamen.

Die Maßnahme an St. Stephan wird die Fläche des Pausenhofes entsiegeln, neue Fahrradstellplätze verfügbar machen, neben dem schon vorhandenen Boulder-Ei eine Slackline-Spielfläche bringen, ein „Grünes Klassenzimmer“ schaffen und viel neues Grün mit zusätzlichen Baum- und Heckenpflanzungen fördern. Die prägende Kastanie bleibt als Blickfang und Zentrum des Pausenhofes erhalten, ihr Wurzelbereich wird durch die neue Wegeplanung der Feuerwehrzufahrt geschützt.

Der Baubeginn ist für den Sommer 2019 geplant. Das Gymnasium bei St. Stephan dankt allen, die in den letzten Jahren die Weichen gestellt haben, dass die KIP-S-Förderung nun zielgenau unseren Pausenhof auf Vordermann bringt – mit einem Zugewinn an Sicherheit und Lebendigkeit.

  • Die Planungen des Architekturbüros Möhrle zur Sanierung des Pausenhofes am Hauptgebäude sind förderfähig: Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge muss endlich wieder gewährleistet sein. Neben Sicherheit bringt die Investition aber auch mehr Lebendigkeit und Aktivität in den Pausenhof.