Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?

  • Die italienische und deutsche Gruppe vor dem Neptunbrunnen
  • Interessante Einblicke in naturwissenschaftliche Fragestellungen bietet das MUSE, das die Schülerinnen und Schüler besuchten.
  • Trient vom MUSE aus gesehen
  • Chemieunterricht auf Italienisch – eine spannenden Sache
  • Italienisch-deutsche Zusammenarbeit
  • Herrliche alte Häuser säumen die Straßen der Innenstadt von Tirent.

Am 14. Mai 2018 war es endlich soweit, die Teilnehmer des jahrgangsstufenübergreifenden Wahlkurses Italienisch machten sich in Begleitung ihrer Lehrer Daniel Wübbena und Karin Bäumler auf die Reise nach Trento, wo sie nach einer kurzweiligen Bahnfahrt von ihren Austauschpartnern des Collegio Arcivescovile C. Endrici mit Spannung erwartet wurden. Nach einem kurzen Weg durch Trients bezaubernde Altstadt wurden alle in der Schule aufs Herzlichste vom Schulleiter Professore Paolo Fedrigotti begrüßt. Wunderbare „Dolci“ und vorbereitete Getränke gaben den Ankommenden einen kleinen Vorgeschmack auf die kulinarischen Köstlichkeiten Italiens.

Das Schulleben in Trient

Die folgenden Tage waren vom Schulbetrieb im Collegio Arcivescovile geprägt. So nahmen die Stephanerinnen und Stephaner am regulären Unterricht ihrer Austauschpartner teil und erlebten zahlreiche Fächer wie Mathematik oder Geographie auf Italienisch, durften in Latein immer wieder ihre profunden Lateinkenntnisse unter Beweis stellen und waren in Deutsch gerne herangezogene Helfer, wenn komplizierte Grammatikstrukturen oder unbekannte Vokabeln besprochen wurden. Da waren Flexibilität, Sprachkombinatorik und manchmal auch Hände und Füße vonnöten, um sich zu verständigen. Zugleich erlebten unsere Schülerinnen und Schüler, dass Unterrichtsstunden, die 50 Minuten dauern, auch recht lang sein können, vor allem wenn am Vormittag nur eine Pause von zehn Minuten vorgesehen ist.

Die Nachmittage der Stephanerinnen und Stephaner

Viele verschiedene Einblicke in die Lebensweisen ihrer Altersgenossen konnten unsere Schülerinnen und Schüler gewinnen. Dazu gehörte auch das Erlebnis, dass ein Schüler etwa in einem entfernteren Tal wohnt und für seinen Schulweg eineinhalb Stunden benötigt oder dass am Freitagnachmittag regulär bis 17.00 Uhr Unterricht stattfindet. Als bereichernd erwies sich also das Alltagsleben in den Gastfamilien. Zugleich standen verschiedene gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm, eine Stadtführung, die die Trientiner auf Deutsch! vorbereitet hatten, intensives Eisessen oder der Besuch des interaktiven naturwissenschaftlichen Museums MUSE.

Abschied von Trient

Unsere Schülerinnen und Schüler waren begeistert, teilweise regelrecht euphorisiert von der interessanten Stadt, dem gemeinsamen Schulleben und von ihren Austauschpartnern, hatten sie doch unablässig Italienisch gesprochen, gehört und immer mehr verstanden.

Der Abschied am Freitag war herzlich. Schließlich wussten alle, dass die Schülerinnen und Schüler aus Trient Ende Juni zum Gegenbesuch nach Augsburg kommen werden und sie dann einfach weiter plaudern können.