Kunst von nebenan

  • Die Ausstellung „African Mobilities“ in der Pinakothek der Moderne war das erste Ziel der Schülerakademie, die Anfang Juli erstmals eine Exkursion unternahm.
  • Eines der bekanntesten Modelle der Nachkriegsarchitektur: Das Modell des Münchner Olympia-Stadions für die Spiele von 1972 – mit den legendären Nylonstrumpfhosen, die mit Stecknadeln als Dach aufgespannt wurden.
  • P. Emmanuel im Kontakt mit dem Gastgeber, Prof. Dr. Andres Lepik (Abitur an St. Stephan 1980) vom Architekturmuseum München, beobachtet von Schulleiter Bernhard Stegmann – im Hintergrund die Alte Pinakothek.
  • Anja Schmidt führte die Gruppe, die von Schulleiter Bernhard Stegmann und Stellvertreter P. Emmanuel Andres begleitet wurde, durch das Architektur-Archiv der TU München: Manch Staunenswertes gab es da zu sehen.

Am Montag, den 4. Juli besuchten wir, die Schülerakademie St. Stephan, im Rahmen unserer dritten Veranstaltung in diesem Schuljahr, die Pinakothek der Moderne und die Technische Universität München. Hierbei wurden wir vom Direktor des Architekturmuseums München, Prof. Dr. Andres Lepik, begleitet. Mit ihm steht St. Stephan, wo er 1980 Abitur gemacht hat, in lebendiger Verbindung.

Der Ausflug begann mit einer entspannten Zugfahrt bis zum Hauptbahnhof in München. Von hier aus ging es zu Fuß unter der Begleitung von Pater Emmanuel und Herrn Stegmann in Richtung Museumsquartier. Zwischenstopps führten uns zur Basilika St. Bonifaz und zum sich anschließenden Ensemble des Königsplatzes – im Gedenken an unseren Schulgründer König Ludwig I. in seinem 150. Todesjahr – sowie zu den NS-Bauten und zum NS-Dokumentationszentrum. Angekommen bei der Pinakothek der Moderne, trafen wir auch schon auf unsere beiden Gastgeber, Prof. Dr. Andres Lepik, durch welchen wir überhaupt das Museum an einem besucherfreien Montag betreten durften, und Frau Dr. Teresa Fankhänel, welche selbst an der Ausstellung „African Mobilities“ mitwirkte.

Nach einer kurzen Einführung wurden wir in die Ausstellung mit dem Untertitel  THIS IS NOT A REFUGEE CAMP EXHIBITIONgelassen. Die Ausstellung soll, wie man dem Untertitel entnehmen kann, nicht die westliche Sicht auf Afrika darstellen, sondern aus den Blickwinkeln der afrikanischen Einwohnern berichten. Die Installationen der afrikanischen Kuratorin Mpho Matsipa faszinierten die Gruppe sehr schnell und löste bei jedem ein kleines Bedauern aus, als wir sie auch schon wieder verlassen mussten, um unsere nächste Station anzulaufen. Das Archiv der TUM, welches eine Vielzahl an architektonischen Modellen beherbergt. Dort angekommen empfing uns Anja Schmidt, mit der wir die unzähligen Stücke der Sammlung bewundern durften.

Nach einer kleinen Mittagspause kamen wir zur letzten Aktivität dieses Tages: Eine Führung von Irene Meissner durch das Stammgelände und den Innencampus der TU München. Wahrend dieser gewährte uns Frau Meissner historische Einblicke zu dem nun seit 150 Jahren bestehenden Komplex. Der Höhepunkt dieses Abschnittes war das Besteigen des Uhrenturms, von welchem wir einen schönen uns beeindruckenden Blick über München hatten.

Damit neigte sich der Tag schon zum Ende. Nach einer kurzen Eispause bei Pater Emmanuels Lieblingseisdiele ging es leider schon weiter zum Bahnhof für die Heimfahrt. Resümierend war der Tag für jeden eine informative und entspannte Abwechslung zu dem üblichen Schulalltag. Nur die Pinakothek hätten viele gerne noch ein wenig länger genossen.

  • Die Gruppe besichtigt die neu gestalteten Räume im berühmten Uhrenturm der TU mit berührendem Licht von oben.
  • Über den Dächern Münchens auf dem TU-Uhrenturm: Die Teilnehmer der Schülerakademie blicken hinaus ins Museumsviertel der Maxvorstadt.
  • Geodätische Hinweistafel im Eingangsbereich der Technischen Universität in München