Mathematik anschaulich und berührbar

  • Der Sierpinski-Tetraeder ist eine schöne Veranschaulichung eines Fraktals: Wenn man die kleinen grünen Tetraeder immer weiter „durchlöchern“ würde, so erhielte man letztendlich einen Körper mit eigenartigen Eigenschaften: Volumen null, Kantenlänge unendlich, Oberfläche gleich der des Ursprungstetraeders.
  • Herr Ferber lässt sich von Katharina erklären, wie der Parabelrechner funktioniert.
  • Mirjam erklärt mit Hilfe der Hebelgesetze, warum das „Harmonische Mobile“ im Gleichgewicht ist.
  • Auch mit diesen Klötzen wird die harmonische Reihe 1 + 1/2 + 1/3 + 1/4 + … veranschaulicht.
  • Nachbau der platonischen Körper von Tobias, Elias, Jonathan und Nicolas
  • Die platonischen Körper an ihrem endgültigen Standort im Kakteenbeet im 1. Stock des Hauptgebäudes

Mathematik kann viel mehr als immer nur dieselben realitätsfernen Aufgaben aus dem Schulbuch zu lösen! Genau das will das P-Seminar „Mathematik auf dem Pausenhof“ unseren Schülern vermitteln. Die Mitglieder des Seminars haben es in den letzten Monaten geschafft, Mathematik in anschauliche und plastische Exponate zu verwandeln. Vorab galt es, Ideen und Impressionen für die einzelnen Projekte zu sammeln. Im Rahmen dessen besuchte die Gruppe am 1. März 2018 die Ausstellung „ix-Quadrat“ der Technischen Universität München. Dort erhielten die Schüler eine Führung durch die Ausstellung, die sich mit zahlreichen Teilgebieten der Mathematik, wie zum Beispiel der Geometrie, befasste. Wieder zurück im Seminar, begannen die Schüler mit Tatendrang Entwürfe aufzusetzen, Beschreibungen zu den Objekten anzufertigen und diese letztlich zu bauen. Die Früchte der harten Arbeit erkennt man an Exponaten wie dem Nachbau der platonischen Körper oder an dem Sierpinski-Tetraeder.

Zu guter Letzt konnten die Mitglieder des Seminars ihre Exponate in den großen Pausen vom 26. bis 28. November 2018 der gesamten Schule präsentieren. Alle Schüler und Lehrer waren dazu eingeladen, die Arbeiten zu begutachten und sich mit ihren Erbauern darüber auszutauschen.

  • So fing die gemeinsame Arbeit vor über einem halben Jahr an: Die Schüler beim Nachbau der sogenannten „Leonardo-Brücke“ während ihres Besuches auf der „ix-Quadrat“-Ausstellung an der TU München, wo sie sich Anregung für ihr Projekt „Mathematik auf dem Pausenhof“ holten