„Miteinander auf dem Weg”

  • „Miteinander auf dem Weg“: Das Ziel für die nächsten zwei Tage ist das Jugendhaus in Maria Beinberg. Hier erleben die 6. Klassen Gemeinschaft in großer Intensität und Eigenverantwortung.
  • Bei Aktionen im Freien wird für alle spürbar: Wenn ich mich auf die anderen verlassen kann und mich ihnen vorbehaltlos anvertraue, dann sind wir als Team stark.
  • Küchendienst! Hier wirken alle zusammen und zeigen in der Küche, was sie alles zu einem abwechslungsreichen Speiseplan beitragen können.
  • Konzentration, Teamwork, Geschicklichkeit, gegenseitige Unterstützung: Ein feines Programm an Spielen und Wettbewerben schult all diese elementaren Qualitäten.
  • Vertrauen und Führung, die beiden Pole, die einander bedingen: Die Tage in der Natur und der Klassengemeinschaft hinterlassen Spuren.
  • Abt Theodor hilft mit beim Lagerfeuer, das wärmt und als kreatürlicher Mittelpunkt zusammenführt.
  • Meditation mitten in der Natur: Ganz für sich zu sein und den Stimmen der Schöpfung zu lauschen, ist oft überraschend spannend.

„Miteinander auf dem Weg“: Unter diesem Motto waren die 6. Klassen in ihren Klassengemeinschaften und als Jahrgangsgemeinschaft unterwegs. Den Jakobsweg und seine Pilger erleben und bedenken die Kinder spielerisch als Bild unseres Lebens.

Schon in den Projekttagen am Ende der 5. Jahrgangsstufen waren sie auf den Spuren der Jakobspilger in Augsburg unterwegs. Kooperationsspiele, eine Besteigung des Kirchturms von St. Stephan, ein Vormittag auf den Spuren der Jakobspilger im Stadtzentrum, ein Film über den Camino de Santiago und die zeichnerische Gestaltung der Klasse als Pilgergruppe eröffneten neue Horizonte und übten die Zusammenarbeit ein.

  • Unter dem Stichwort „Pilgern“ erleben die Heranwachsenden, wie das Wechselspiel von Anstrengungsbereitschaft und Ruhe uns Menschen trägt – und wie viele Oasen es auch mitten in unseren Großstädten gibt.
  • Blick über die Dächer der Stadt: Auf dem Kirchturm von St. Stephan gibt es tolle Ausblicke …
  • … und es ist ein stolzes Gefühl, in die schwer zugängliche „Laterne“ hinaufgekommen zu sein.

In der 6. Jahrgangsstufe nahmen wir den Jakobsweg und die Pilgererfahrungen wieder auf. Jede Klasse machte sich im Frühjahr selbst im Rahmen von zweitägigen Besinnungstagen auf den Weg und lernte, sich achtsam in der Natur zu bewegen, Verantwortung für sich zu übernehmen beim Spielen, beim gemeinsamen Kochen und in der Nutzung des Tagungshauses Maria Beinberg. Müde, aber voller Erlebnisse kehrten die Klassen und die begleitenden Lehrkräfte am Abend des zweiten Tages zurück, der mit einem ökumenischen Wortgottesdienst und einem abendlichen Buffet endete, das die Eltern für ihre Kinder vorbereitet hatten.

In dieses Klassenprojekt einbezogen ist die Firmvorbereitung derjenigen Kinder, die am 22. Juni die Firmung in der Abteikirche empfangen. Sie und ihre Eltern haben die Erfahrungen vertieft im Rahmen eines Pilgertages auf dem Jakobsweg von Wellenburg nach Anhausen am 3. Mai 2018.

„Miteinander auf dem Weg“ stützt die Kinder am Übergang von der Kindheit zur Pubertät, stärkt durch gemeinsame Erfahrungen die Klassengemeinschaft, verbindet unter dem Motiv des in allen Religionen und vielen Kulturen bekannten und praktizierten Rituals des Pilgerns und schafft Räume der Selbsterfahrung auch über die Grenzen christlicher Konfessionen und der Weltreligionen hinweg. Es ist ein Projekt, das unsere Schule auszeichnet und von vielen Eltern sehr begrüßt und vielfältig unterstützt wird.

  • Auch beim abschließenden Wortgottesdienst in der Abteikirche fließen vielfältige Talente und Begabungen zusammen: „Miteinander auf dem Weg“.