Nationalsozialismus damals – Rechtsextremismus heute

  • Das enge Verhältnis von nationalsozialistischer Vergangenheit und rechtsextremen Denkmustern heute wurde bei einer Informationsveranstaltung für die Q11 sichtbar.
  • Information ist eine wichtige Form der Prävention: Im Fokus der Veranstaltung stand nicht nur der Extremismus von rechts …
  • … sondern auch linksextreme und salafistische Haltungen, mit denen Jugendliche heute in Berührung kommen können.

Bereits zum wiederholten Mal durften wir am 6. März 2018 einen Mitarbeiter der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) in unserm Haus begrüßen. Mit viel Engagement stellte sich Peter Bühl der Herausforderung, seinen Vortrag vor rund 100 Schülerinnen und Schülern der Q11 zu halten. Dabei machte er nicht nur den Rechtsextremismus zum Thema, sondern schlug auch Brücken zu anderen Formen von Extremismus, wie zum Linksextremismus oder zum Salafismus. Natürlich stellte er zum besseren Verständnis rechtsextremer Haltungen Bezüge zur nationalsozialistischen Vergangenheit her.

Das Anliegen Bühls ist die Aufklärung von Jugendlichen zum Thema Extremismus, denn viele Methoden und Symbole, mit denen für extremistische Haltungen gelockt wird, sind den jungen Erwachsenen nicht bewusst. So können Extremisten im Alltag von Jugendlichen ihre Lockmethoden und Strategien anwenden, indem sie Pubertierenden das Gefühl geben, verstanden zu werden und in eine Gemeinschaft Gleichgesinnter und Überzeugter eingeladen zu sein.

Prävention von Radikalisierung kann natürlich nicht durch einen Vortrag allein geleistet werden. Das ist die gemeinsame Aufgabe von Familie, Schule und Gesellschaft. Es ist wichtig – gerade in Zeiten von wachsendem Populismus – die Sinne der Schülerinnen und Schüler zu schärfen und die Strategien von Extremisten aufzudecken.