Naturfotografie mit spannenden Details

  • Caro Golbik, a.tv-Moderatorin, nimmt Benedikt Eichele mit auf seine Fotoausflüge, die im Garten und in der nahen Umgebung seines Heimatortes Untermeitingen zu ungewöhnlichen Motiven führen.
  • Im Filmbeitrag auf augsburg.tv erzählt Benedikt über sein ungewöhnliches, aber schon ziemlich entfaltetes Hobby der Naturfotografie.
  • „Graziöser Tod“ lässt sich auch großformatig noch gut sehen: Die Details bilden einen starken Reiz des Siegerfotos.
  • Preisverleihung beim Wettbewerb „Natur im Fokus“ mit Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf

Benedikt Eichele hat ein Hobby, das er schon sehr weit entwickelt hat: Der Stephaner aus Untermeitingen ist als Naturfotograf unterwegs und holt aus klitzekleinen Beobachtungen spannende und ungewöhnliche Motive hervor.

Dabei kommt es Benedikt gar nicht auf spektuläre Szenerien oder auf das große Filmset an: Schon im Fotokurs an St. Stephan zeigte er sein Talent, mit klugen Nahaufnahmen von Früchten oder Insekten bis zu den Poren und Feindetails vorzudringen.

Beim Wettbewerb „Natur im Fokus“ 2017 reichte Benedikt ein Schwarzweißfoto ein, dessen Motiv, eine Begegnung zwischen Spinne und Fliege, er „Graziöser Tod“ nennt: Denn die Geschicklichkeit, mit der die Spinne ihre dünnen, behaarten Beine beim Einwickeln der toten Fliege bewegte, hatten ihn bei der Beobachtung des Motives bewegt.

In der Kategorie B „Tierisch.Gut.Drauf“ erreichte er bayernweit den 3. Platz und wurde bei der Preisverleihung in München von Ulrike Scharf, der Staatsministerin für Umweltschutz und Verbraucherschutz, ausgezeichnet. Der Augsburger Privatsender augsburg.tv nahm dies zum Anlass, in der Sendung „Land und Leute“ Benedikt zu besuchen und beim Fotografieren zuzusehen. Moderatorin Karo Golbik schaut dem jungen Naturfotografen dabei über die Schulter, der einiges über seine Vorgehensweise und seine Leidenschaft erzählt.

In und um Untermeitingen will Benedikt auch in Zukunft fündig werden, denn mit seinen Objektiven, in die er schon manches Ersparte gesteckt hat, zoomt er das Unscheinbare ins Licht der Wahrnehmung. Mit dem Makroobjektiv, dass er sich vor einiger Zeit angeschafft hat, gelang ihm jetzt das Siegerfoto. Ein guter Anreiz für weitere fotografische Entdeckungen!