„Neee, is nich’ egal!” – Ein YouTube-Film

  • Cornelius zeigt sich im Film „Neee, is nich’ egal!“ nachdenklich und zupackend: Er macht genauso gern Sport in der Basketball-Schulmannschaft wie er über anspruchsvolle Fragen nachdenkt.
  • Elisabeth verbringt viel Zeit in ihrer freien Theatergruppe, für sie macht der Religionsunterricht vieles sichtbar, was sonst ungesagt und ungeklärt bliebe.
  • Bernhard Stegmann auf dem Weg ins Schulleiterzimmer: Er kann darlegen, was den Religionsunterricht bei all seinen Besonderheiten auch ganz lebensnah, relevant und schülergerecht sein lässt.

„Nee, is nich‘ egal“ – so lautet der Titel eines brandneuen Films des dkv (Deutscher Katecheten-Verein) zum Religionsunterricht. St. Stephan war im vergangenen Schuljahr einer der Drehorte für diesen Film: Mit Elisabeth Nittka und Cornelius Müller lassen sich zwei Jugendliche „in die Karten schauen“, warum für sie die Themen und Fragen des Faches Religion relevant und wertvoll sind. Neben dieser Perspektive der Unmittelbarkeit in Schülerinterviews kommt auch ein Schulleiter zu Wort, nämlich Bernhard Stegmann von St. Stephan.

Seit Kurzem steht der 35-minütige Film auf dem YouTube-Kanal des dkv zur Verfügung. Er ist für Jugendliche und für Eltern gleichermaßen interessant, weil er den Unterricht dieses oft angezweifelten Faches in eine gesellschaftliche Diskussion stellt, kritische Zugänge nicht verschweigt, aber zugleich bei der Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler ansetzt. Noch breiter wird die Basis, weil auch zwei Berufsschüler vom Herwig-Blankertz-Berufskolleg in Recklinghausen zu Wort kommen.

Statt trockener Theologie sind aufmerksame, nachdenkliche und ebenso heitere junge Menschen mit ihren Hobbys – von Sport über Naturbegegnung bis Theaterspiel – zu erleben, die zugleich ihr Dasein und das Miteinander durchdenken und besser verstehen wollen. Der Film ist vielgestaltig, aufschlussreich und in gleicher Weise informativ und berührend. Hier auf der Seite ist er eingeknüpft, so dass der Weg zum Hineinblicken und -klicken gar nicht weit ist.

„Soll man den Religionsunterricht abschaffen?“ Mit dieser Frage endet der Film – und mit Cornelius’ Antwort: „Nein! Weil man solche Sachen lernt, die man einfach nirgendwo lernt. Und ich find’ das cool, dass es sowas gibt.“