„Neuland erkunden“

  • Äpfel aus dem Klostergarten von St. Stephan begleiten die Gottesdienste zum Schuljahresanfang 2021/22.
  • Wabe, Bienenkasten und Honig als Zeichen des „neuen“ Landes, das überfließt „von Milch und Honig“: Ein Zeichen für die Fülle, die jedem Neuanfang schon innewohnt.
  • Apfelschnitz und Honig: Das reichen sich die Israeliten zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana. Ein „süßer“ Einstieg in ein neues Schuljahr.
  • Abt Theodor führte durch den ökumenischen Anfangsgottesdienst, den auch die Lehrkräfte vor Antritt ihrer Anfangskonferenz gemeinsam feierten.

Die diesjährigen ökumenischen Anfangsgottesdienste in den Klassen standen unter dem Gedanken des Neuland Erkundens. Wie Mose und die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten vor dem verheißenen Land standen, so liegt dieses Schuljahr vor uns. Dabei sehen sicher einige ängstlich dem entgegen, was auf sie zukommen wird und fühlen sich wie die Kundschafter, die den Eindruck hatten, das vor ihnen liegende Land sei von Riesen besiedelt und auf keinen Fall für sie bewohnbar.

Doch wir dürfen darauf vertrauen, dass uns auch dieses Schuljahr gelingen wird. Denn jede und jeder bringt schon viel aus den Vorjahren mit, auf dem er aufbauen kann, und niemand muss all die anstehenden Aufgaben allein bewältigen.

Das Vertrauen darauf, dass jedes neue Jahr gelingen kann, wird im jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana dadurch ausgedrückt, dass man in Honig getauchte Apfelstücke isst. Passend zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland wünschen so auch wir ReligionslehrerInnen allen Schülerinnen und Schülern mit dem Essen von Apfel und Honig, dass es für sie ein „süßes“ Schuljahr werden möge.

  • Der Blick durch die Sonnenblumen in die Kirche, in der sich die Lehrer wie die Schülerinnen und Schüler klassen- und kursweise versammelten, um über das „Erkunden von Neuland“ nachzudenken.
  • Abt Theodor Hausmann und Pfarrer Bernhard Sokol sprechen den Segen.