Oberstufe

Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt, ihn zu gehen.“
Paulo Coelho

  • Auf der Oberstufe ist zunehmend selbstständiges Arbeiten und Lernen gefragt.

Die Oberstufe am Gymnasium bereitet auf das Abitur vor und vermittelt die für ein erfolgreiches Studium nötigen Kompetenzen. Sie leitet die Schülerinnen und Schüler zum eigenständigen Arbeiten hin und erfordert Engagement, Zielstrebigkeit und zunehmende Selbstständigkeit.

Fächer und Seminare

In der 2. Hälfte der 11. Jahrgangsstufe wählen alle Schülerinnen und Schüler die Fächer und Seminare, die sie bis zum Abitur weiterführen werden. Dabei gibt es
a) Pflichtfächer, die belegt werden müssen:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Geschichte
  • Politik und Gesellschaft
  • Religionslehre bzw. Ethik
  • Sport
  • spätbeginnendes Französisch (für alle, die dies in der 11. Jahrgangsstufe gewählt haben)

b) Wahlpflichtfächer, bei denen eine Auswahl getroffen werden muss:

  • eine fortgeführte Fremdsprache (Latein, Englisch oder Griechisch)
  • eine Naturwissenschaft (Physik, alternativ Bio- oder Astrophysik, Biologie oder Chemie)
  • Musik oder Kunst
  • Geographie oder Wirtschaft/​Recht
  • sowie eine zweite Fremdsprache oder Naturwissenschaft

c) Profilfächer, bei denen ebenfalls Wahlmöglichkeiten bestehen:

  • W‑Seminar (Hinführung zu wissenschaftlichem Arbeiten)
  • Biologisch-chemisches Praktikum, Chor, Instrumentalensembles, Orchester, Photographie, Psychologie, Theater

40 Halbjahresleistungen aus diesen Fächern müssen ins Abitur eingebracht werden, sie liefern zwei Drittel der gesamten Abiturnote. Nur das restliche Drittel kommt aus der Abiturprüfung selbst.

Vertiefte Informationen zur Q‑Phase der Oberstufe liefert die Website zur Gymnasialen Oberstufe des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Bei der Planung des Fächerprogrammes und der Konzeption des individuellen Abiturs hilft der Fächerplaner des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Absenzenregelung

Schule funktioniert am Besten, wenn man anwesend ist. Darum achten wir auf die Einhaltung der Absenzenregelung:

  • Unterrichtsbefreiungen müssen vor dem jeweiligen Anlass beantragt werden und zwar möglichst mehrere Tage vorher.
  • Im Fall einer Erkrankung muss die Schule vor Unterrichtsbeginn telefonisch verständigt werden.
  • Findet während der Erkrankung ein angekündigter Leistungsnachweis statt (z.B. Schulaufgabe, Kurzarbeit, Referat, Musikvorspiel, Leistungsabnahme in Sport), muss binnen 10 Kalendertagen eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden. Unterbleibt dies, gibt es keinen Nachtermin und die Leistung wird mit 0 Punkten (Note 6) bewertet.
  • Bei Erkrankung während des Unterrichts stellt das Sekretariat ein rotes Abmeldungs-Formular aus, das vom unterrichtenden Lehrer und einem der Oberstufenkoordinatoren abgezeichnet werden muss, erst dann darf der erkrankte Schüler die Schule verlassen.

Kontakt

  • Die beiden Oberstufenkoordinatoren Martina Wiegner und Frank Hübl kümmern sich um alle Belange der Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Jahrgangsstufe — von den Absenzen bis zu den Zeugnissen.

Kontakt zu den Oberstufenkoordinatoren ist möglich über das Büro der OSK im Neubau Raum N315 und telefonisch (0821) 324 18 507.

Müssen, dürfen, wollen? – Wehrpflicht-Diskussionsabend

Am Freitag, den 17. April 2026 um 18.30 Uhr lädt die Q12 in die Große Aula des Gymnasiums bei St. Stephan zu einem Diskussionsabend ein, der sich der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht widmet – einem der brisantesten politischen Themen unserer Zeit. Auf dem Podium und in der Moderatorenrolle sind insgesamt acht junge Erwachsene des Abiturjahrganges 2027. Herzliche Einladung!

Zwischen Geschichte und Großstadtflair

Die Berlinfahrt 2026 der Jahrgangsstufe 11 – die Fahrt zur politischen Bildung” – war bewegend, reich an Eindrücken, vor allem aber auch gefüllt mit Kontrasten zwischen Berlingefühl” und Geschichte von beklemmend-dunkel bis hochinformativ”. Wer eine offene Gesellschaft bejahen will, fährt nach Berlin!

Weiblich? Männlich? – Gemeinsam! Bewusst!

Beim 3. Zukunftsforum St. Stephans unter dem Titel Zukunft ist (auch) weiblich?! – Rollenbilder, Realitäten und Revolte” wurde deutlich, dass weibliche Emanzipation in ein neues Stadium findet: Konfrontation und Kampf waren gestern, heute gilt es, das Miteinander in die Köpfe zu bringen.

Überbordendes Spiel im Spiel

Charenton. Nation. Revolution“ hieß das Stück, das vom Oberstufentheater Mitte März aufgeführt wurde – eine eigenständige Bearbeitung von Peter Weiss’ wuchtigem Drama Marat/​Sade” von 1964. Impressionen und Gedanken zu diesem überbordenden Theaterabend trägt hier Theaterlehrer Markus Müller bei unter dem Leitwort Crazy!”